Tja, nach 3 wunderschönen Wochen ist es nun soweit - die Reise neigt sich dem Ende zu. Da unser Flug jedoch erst um 15:20 Uhr geht, können wir nach dem Frühstück noch ein paar letzte Sonnenstrahlen genießen, ehe wir ins kalte Deutschland zurück kehren müssen.
Wir lassen es uns ein letztes Mal am Pool nochmal richtig gut gehen und schlendern außerdem am Strand entlang, bis schließlich um 11 Uhr Zeit zum Packen und fertig machen ist. Um 12 Uhr müssen wir aus dem Zimmer auschecken. Leider hält das Frischegefühl nicht lange an, denn die Außentemperatur beträgt gut 30 Grad und die Flugzeugklamotten sind eher für kältere Temperaturen...
Mit dem Stadtbus fahren wir dann schon angschwitzt in die Stadt und nehmen dort den ADO-Bus zum Flughafen, zusammen mit einer Horde 0815-Touristen. Man erkennt ganz deutlich, dass wir jetzt im touristischen Teil von Mexiko sind, denn die Busse sind so luxuriös wie nirgendwo sonst im Land. Die Fahrt zum Airport dauert ca. 15 Minuten. Dort werden wir gleich am richtigen Terminal abgeliefert und besorgen uns auch gleich unsere Boarding-Pässe. Nachdem wir 3 verschiedene Personen gefragt haben, gehen wir davon aus, dass wir tatsächlich unser Gepäck bis München nicht abholen müssen.
Wir gönnen uns noch die letzten Quesadillas, ehe wir mit unseren letzten 49 Pesos zum Gate spazieren. Der Flug nach Mexico City verzögert sich ca. eine halbe Stunde, aber ob wir jetzt hier am Flughafen warten oder dann in der Hauptstadt, macht ja auch keinen Unterschied. Außer ein paar Cracker und ein Getränk ist auf dem 2 stündigen Flug nicht viel geboten. Die erste Etappe haben wir schnell überstanden.
In Mexico City müssen wir dann erstmal Terminal wechseln, zum Glück wissen wir das diesmal und dann müssen wir noch ausreisen, wobei wir allerdings nirgends in einen Ausreisebereich kommen. Wir stehen eigentlich sofort an unserem Gate und das kommt uns dann doch etwas merkwürdig vor. Auf unsere diversen Nachfragen, erhalten wir die Auskunft, dass das nicht notwendig ist. Hallo? Das ist ja schon sehr seltsam, wir können doch nicht das Land verlassen ohne auszureisen! Wenn wir wieder kommen wollen, sind wir ja dann illegal in Mexiko... Aber gut, alle sagen das gleiche, also glauben wirs am Ende. Der Flughafen Mexico City ist echt unglaublich schlecht, hab ich das schon gesagt!?
Der Flug nach Amsterdam startet pünktlich und es gibt neben einem guten Film auch ein leckeres Abendessen. Mit vollen Mägen schlafen wir dann auch beide relativ schnell ein. Als wir wieder aufwachen, ist schon Frühstückszeit und es dauert nicht lange, bis wir zum Landeanflug ansetzen. Die 10 Stunden sind im wahrsten Sinne, wie im Flug vergangen ;-)
In Amsterdam müssen wir dann nochmal 2 Stunden rumbringen, bis wir dann in der kleinen, fast ein bisschen lächerlichen Fokker 70 nach München abheben. Wahnsinn, kaum gestartet, merkt man auch schon wieder, wie die Maschine nach unten geht.
Bereits 10 Minuten früher sind wir dann wieder auf deutschem Boden und nehmen entsetzt zur Kenntnis, dass der Frühling daheim wohl noch auf sich warten lässt...
Mittwoch, 11. April 2012
Dienstag, 10. April 2012
29.03.: Cancun
In der Früh wollen wir uns erstmal den Strand hier ansehen. Was leider gar nicht so einfach ist, da eine riesige Hotelanlage neben der anderen steht. Wir finden aber dann doch ein schmales Gässchen und stehen kurz darauf auf dem schmalen streifen Sand. Die Hotelanlagen sind wirklich nah ans Wasser gebaut und es ist nicht mehr wirklich viel Platz. So richtig schön ist das auch nicht unbedingt. Typischer Hotelanlagen-Strand halt. Vermutlich war dieser Landstreifen vor einigen Jahren traumhaft schön - bis der Massentourismus kam. Schade drum. Zurück zum Hostel nehmen wir dann die Abkürzung durch die nächste Hotellobby. Dass wir nicht hierher gehören erkennt man leicht daran, dass wir die einzigen ohne All-inclusive-Armband sind.
Jetzt steht erstmal der Umzug in ein anderes Hotel an. Wir springen in den nächsten Bus und ich bitte den Busfahrer uns an dem Hotel rauszulassen. "Si si" sagt er. Und fährt dann natürlich an unserem Hotel vorbei. Also marschieren wir die 1,5 Kilometer eben zurück. Bei der Hitze zieht sich der Weg ganz schön. Wir sind froh als wir endlich an der Rezeption stehen. Leider können wir unser Zimmer erst um 15 Uhr haben. Jetzt ist es etwa 11. Aber wir können zum Glück unsere großen Rucksäcke abgeben. So machen wir uns auf an den Hotelstrand. Ich hab kein Problem damit bis um 3 in der Sonne zu relaxen. Carina schon eher. Auf unserem Stadtplan ist Werbung für das Cancun-Outlet. Da will sie unbedingt hin. Sofort. Aber ich will erst Abends, wenn die Sonne weg ist. Deswegen grantelt sie ein bissl vor sich hin. Ich hätte ihr die Werbung gar nicht erst zeigen sollen ;-)
So richtig schwimmen kann man hier leider nicht, weil überall Seegras wächst und das Wasser auch eher flach ist. Also gehts dann noch ab in den Hotel-Pool. Aber erst nachdem Carina ihre "imposante" Sandburg fertiggestellt hat *g*
Nachdem wir noch was gegessen haben bekommen wir dann auch endlich unser Zimmer. Und damit auch ein schickes Armbändchen. Tja, Carina ist jetzt nicht mehr zurückzuhalten und so nehmen wir den nächsten Bus in die Stadt. Glücklicherweise hält der gleich in der Nähe von dem Outlet. Also verbringen wir den Rest des Tages mit Shoppen.
Jetzt steht erstmal der Umzug in ein anderes Hotel an. Wir springen in den nächsten Bus und ich bitte den Busfahrer uns an dem Hotel rauszulassen. "Si si" sagt er. Und fährt dann natürlich an unserem Hotel vorbei. Also marschieren wir die 1,5 Kilometer eben zurück. Bei der Hitze zieht sich der Weg ganz schön. Wir sind froh als wir endlich an der Rezeption stehen. Leider können wir unser Zimmer erst um 15 Uhr haben. Jetzt ist es etwa 11. Aber wir können zum Glück unsere großen Rucksäcke abgeben. So machen wir uns auf an den Hotelstrand. Ich hab kein Problem damit bis um 3 in der Sonne zu relaxen. Carina schon eher. Auf unserem Stadtplan ist Werbung für das Cancun-Outlet. Da will sie unbedingt hin. Sofort. Aber ich will erst Abends, wenn die Sonne weg ist. Deswegen grantelt sie ein bissl vor sich hin. Ich hätte ihr die Werbung gar nicht erst zeigen sollen ;-)
So richtig schwimmen kann man hier leider nicht, weil überall Seegras wächst und das Wasser auch eher flach ist. Also gehts dann noch ab in den Hotel-Pool. Aber erst nachdem Carina ihre "imposante" Sandburg fertiggestellt hat *g*
Nachdem wir noch was gegessen haben bekommen wir dann auch endlich unser Zimmer. Und damit auch ein schickes Armbändchen. Tja, Carina ist jetzt nicht mehr zurückzuhalten und so nehmen wir den nächsten Bus in die Stadt. Glücklicherweise hält der gleich in der Nähe von dem Outlet. Also verbringen wir den Rest des Tages mit Shoppen.
Montag, 9. April 2012
28.03.: Tulum - Cancun
Natürlich klappt es auch heute nicht, länger als bis 6 Uhr zu schlafen, so dass wir mal wieder unter den ersten sind, die sich fürs Frühstück anstellen. Gestärkt sind wir bereit für neue Abenteuer.
Heute wollen wir Tulum verlassen und Richtung Playa del Carmen aufbrechen. Zwischen Tulum und Cancun fahren Collectivos, die einen zu günstigen Tarifen in kleinen Bussen transportieren und losfahren, sobald sie Insassen haben. Also springen wir mit all unserem Gepäck in den Bus und schon geht’s los. Man muss nur in Kauf nehmen, dass die Busse überall halten, weil an jeder Ecke wieder Leute aufgegabelt werden. Wahrscheinlich geht die Fahrt aber trotzdem schneller, als mit einem „richtigen“ Bus, weil der Fahrer mal wieder wie ein Irrer rast. Nach ca. 45 Minuten kommen wir dann in Playa del Carmen an und beschließen, erstmal an den Strand zu schauen und uns dann spontan zu überlegen, ob wir in Playa bleiben, oder doch die letzten 60 Kilometer bis Cancun auch noch abrackern. Gott sei Dank ist es nicht besonders weit, bis wir am Strand stehen. Naja, er ist nicht schlecht, aber überragend ist er auch nicht. Man merkt hald doch ganz deutlich, dass wir in einer Touristenhochburg sind, denn es stehen Liegen an Liegen, Sonnenschirme an Sonnenschirme. Also wegen mir müssen wir hier nicht bleiben, recht viel schlimmer kanns ja in Cancun auch nicht sein.
Wir checken daher erst noch die kleinen Gäßchen, was da noch so geboten ist und schnell zeigt sich, dass es hier unzählige überteuerte Giftshops und Lokale gibt. Also ein richtiges Touristenörtchen und die sind bekanntermaßen nicht ganz unser Fall. Wir entscheiden uns daher spontan, doch noch nach Cancun weiterzufahren, denn dort kann man wahrscheinlich dann doch mehr machen als in Playa. Wir springen wieder in ein Collectivo und legen die restlichen Kilometer unserer Rundreise zurück.
Gegen Mittag erreichen wir dann Cancun und stellen fest, dass wir Mexiko verlassen haben und in USA angekommen sind. Die Zona Hoteliera gleicht eher Las Vegas, als irgend etwas, dass wir in Mexiko gesehen haben. Naja, wir checken zunächst in das einzige Hostel in der Zone ein und erkunden dann mal die Umgebung. Hier finden wir das Hard Rock Cafe, Hooters, Bars en masse und natürlich Bubba Gump, das Lokal, in das ich unbedingt gehen wollte. Also, ab zu den Shrimps! Zum Glück ist Hank auch von den gefühlten 2 kg Shrimps begeistert und als ihm die Kellner auf seinen Wunsch hin, auch noch das Spiel FC Bayern - Olympic Marseille in der Live-Übertragung herschalten, ist er glaub ich auch zum Fan geworden! :-) Das Essen schmeckt einfach unglaublich lecker, aber ich glaube, danach haben wir auch einen guten Eiweiß-Schock!
Da während der kompletten Reise das Shoppen ein wenig zu kurz gekommen ist und wir uns ja hier in USA befinden, möchte ich endlich die Shoppingcenter mal abchecken. Es ist auch eins von Bubba Gump aus zu Fuß zu erreichen, allerdings stellt sich heraus, dass die Preise doch eher europäischen Charakter haben. Hmm, so was Blödes. Wenigstens muss ich nicht mit komplett leeren Händen wieder nach Hause gehen, denn irgendwas finde ich dann doch immer.
Am Abend machen wir uns wieder auf den Rückweg und laufen nochmal beim Hard Rock Cafe und den ganzen Bars vorbei. Überall laufen aufgebretzelte Teenies rum, während wir in unseren Gammelklamotten eher nicht ins Bild passen. Wie überlegen noch, ob wir noch weggehen wollen, aber irgendwie sind wir beide doch ziemlich erschöpft, so dass wir zur Unterkunft zurück kehren. Ich falle auch sofort, so wie ich bin, ins Bett und schlaf auf der Stelle ein…
Heute wollen wir Tulum verlassen und Richtung Playa del Carmen aufbrechen. Zwischen Tulum und Cancun fahren Collectivos, die einen zu günstigen Tarifen in kleinen Bussen transportieren und losfahren, sobald sie Insassen haben. Also springen wir mit all unserem Gepäck in den Bus und schon geht’s los. Man muss nur in Kauf nehmen, dass die Busse überall halten, weil an jeder Ecke wieder Leute aufgegabelt werden. Wahrscheinlich geht die Fahrt aber trotzdem schneller, als mit einem „richtigen“ Bus, weil der Fahrer mal wieder wie ein Irrer rast. Nach ca. 45 Minuten kommen wir dann in Playa del Carmen an und beschließen, erstmal an den Strand zu schauen und uns dann spontan zu überlegen, ob wir in Playa bleiben, oder doch die letzten 60 Kilometer bis Cancun auch noch abrackern. Gott sei Dank ist es nicht besonders weit, bis wir am Strand stehen. Naja, er ist nicht schlecht, aber überragend ist er auch nicht. Man merkt hald doch ganz deutlich, dass wir in einer Touristenhochburg sind, denn es stehen Liegen an Liegen, Sonnenschirme an Sonnenschirme. Also wegen mir müssen wir hier nicht bleiben, recht viel schlimmer kanns ja in Cancun auch nicht sein.
Wir checken daher erst noch die kleinen Gäßchen, was da noch so geboten ist und schnell zeigt sich, dass es hier unzählige überteuerte Giftshops und Lokale gibt. Also ein richtiges Touristenörtchen und die sind bekanntermaßen nicht ganz unser Fall. Wir entscheiden uns daher spontan, doch noch nach Cancun weiterzufahren, denn dort kann man wahrscheinlich dann doch mehr machen als in Playa. Wir springen wieder in ein Collectivo und legen die restlichen Kilometer unserer Rundreise zurück.
Gegen Mittag erreichen wir dann Cancun und stellen fest, dass wir Mexiko verlassen haben und in USA angekommen sind. Die Zona Hoteliera gleicht eher Las Vegas, als irgend etwas, dass wir in Mexiko gesehen haben. Naja, wir checken zunächst in das einzige Hostel in der Zone ein und erkunden dann mal die Umgebung. Hier finden wir das Hard Rock Cafe, Hooters, Bars en masse und natürlich Bubba Gump, das Lokal, in das ich unbedingt gehen wollte. Also, ab zu den Shrimps! Zum Glück ist Hank auch von den gefühlten 2 kg Shrimps begeistert und als ihm die Kellner auf seinen Wunsch hin, auch noch das Spiel FC Bayern - Olympic Marseille in der Live-Übertragung herschalten, ist er glaub ich auch zum Fan geworden! :-) Das Essen schmeckt einfach unglaublich lecker, aber ich glaube, danach haben wir auch einen guten Eiweiß-Schock!
Da während der kompletten Reise das Shoppen ein wenig zu kurz gekommen ist und wir uns ja hier in USA befinden, möchte ich endlich die Shoppingcenter mal abchecken. Es ist auch eins von Bubba Gump aus zu Fuß zu erreichen, allerdings stellt sich heraus, dass die Preise doch eher europäischen Charakter haben. Hmm, so was Blödes. Wenigstens muss ich nicht mit komplett leeren Händen wieder nach Hause gehen, denn irgendwas finde ich dann doch immer.
Am Abend machen wir uns wieder auf den Rückweg und laufen nochmal beim Hard Rock Cafe und den ganzen Bars vorbei. Überall laufen aufgebretzelte Teenies rum, während wir in unseren Gammelklamotten eher nicht ins Bild passen. Wie überlegen noch, ob wir noch weggehen wollen, aber irgendwie sind wir beide doch ziemlich erschöpft, so dass wir zur Unterkunft zurück kehren. Ich falle auch sofort, so wie ich bin, ins Bett und schlaf auf der Stelle ein…
Mittwoch, 4. April 2012
27.03.: Tulum
Heute wollen wir die ganz in der Nähe gelegenen Cenoten erforschen und noch ein wenig an den Strand. Unser Hostel hätte zwar ein Hostel zum Strand, aber wir sind lieber unabhängig von dessen Fahrzeiten und leihen uns Räder aus. Im Reiseführer steht, dass alles problemlos per Rad erreichbar ist. Soviel zur Theorie. In der Praxis sieht das Ganze etwas anders aus: die geliehenen Räder sind etwas schwerfällig und haben natürlich auch keine Gangschaltung. Aber hilft nix, jetzt sind sie schon ausgeliehen. Also auf zu den Cenoten. Es gibt die Gran Cenote, die ca. 3 km von der Stadtgrenze weg sein soll und auf dem Weg dorthin noch zwei kleinere. Radweg gibt es leider keinen, also sind wir auf der Landstrasse unterwegs und der Verkehr rauscht an uns vorbei. Zum Glück haben wir einen Seitenstreifen der breit genug für uns ist. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir bei der ersten Cenote an. Die Anlage sieht sehr verlassen aus. Wir parken die Räder und folgen dem Hinweisschild zur Cenote. Am Weg steht dann ein kleiner Plastiktisch hinter dem ein Mexikaner sitzt. Er kassiert 100 Peso für den Besuch der Cenote. So richtig offiziell sieht das Ganze aber nicht aus. Keine Ahnung ob der Kerl wirklich dazu da ist Eintritt zu kassieren oder sich nur gerade dachte "Hey, Touris, super, die finanzieren mir dann gleich mal mein Bier heute Abend".
Die Cenote selbst ist eher klein. Man kann durch ein rundes Loch im Boden von ca. 5 Meter Durchmesser die 3 Meter nach unten springen. Oder über eine Leiter runterklettern, aber das wäre ja langweilig. Wir machen mehrere Sprünge und schwimmen ein wenig. Bis auf uns sind nur noch 3 Arbeiter hier, die das Gelände beackern. Dann kommen auch noch einige Taucher und bringen ihre Flaschen die Leiter runter. Man muss hier wohl noch in irgendwelche Höhlen tauchen können. Das wär glaub ich nix für mich. Da spring ich lieber noch ein paar mal ins Wasser. Carina wird aber inzwischen so von irgendwelchen Stechmücken maltretiert, dass wir beschließen aufzubrechen. Der Typ der vorhin das Geld kassiert hat ist inzwischen verschwunden. Vielleicht ist meine Bier-Theorie gar nicht mal so falsch...
Da das Radeln doch eher anstrengend ist, wir nicht glauben, dass die anderen Cenoten so viel Neues zu bieten haben und wir auch nicht noch zweimal Biergeld äh Eintritt zahlen möchten, zieht es uns gleich Richtung Strand. Wir müssen zurück nach Tulum und von dort ca. 4 km zum Strand. Hier gibt es jetzt wenigstens einen Radlweg. Aber die Kilometer ziehen sich ewig dahin. Es ist schon etwas anstrengend. Carina ist nur noch am Fluchen. Und heiß ist es inzwischen auch wieder. Inzwischen bereuen wir unsere Entscheidung pro Räder und contra Bus echt. Als wir endlich am Strand ankommen bestellen wir uns im hiesigen Lokal erst mal ein Erfrischungsgetränk. Das tut gut und ist dringend nötig!
Dann geht es endlich an den Strand. Tja, leider sieht der hier doch etwas anders aus, als der ganz am Anfang unserer Reise. Zwar immer noch schön, aber nicht so Postkarten-traumhaft. Und der Postkarten-Strand liegt ca. 7 km entfernt. Definitv zu weit, um mit diesen Rädern bei diesen Temperaturen hin zu fahren. Also suchen wir uns hier ein gemütliches Plätzchen. Das Restaurant oder auch das nächste Hotel haben am Strand kleine schattige Holzverschläge errichtet. Wir suchen uns eines mit Hängematten aus und legen uns rein. Wird schon jemand was sagen, wenn wir das nicht dürfen. Macht aber niemand.
Nach einiger Zeit macht sich dann Hunger bemerkbar und wir kehren in das Restaurant zurück. Es stellt sich heraus, dass die Auswahl an Gerichten aber sehr beschränkt und außerdem unverschämt teuer ist. Da schwingen wir uns dann doch lieber auf unsere Drahtesel und kehren in die Stadt zurück. Hier finden wir auch promt ein Fischrestaurant in dem wir eine riesige Portion zu einem kleinen Preis bekommen. Zum Fischfilet gibts allerlei Beilagen. Da wir nicht so recht wissen was wir mit den Tortillas anfangen sollen experimentiere ich ein wenig und baue mir einen Pommes-Wrap. Interessante Kombi, aber hat nicht das Zeug zur ganz großen Karriere.
Es wäre zwar noch Zeit wieder zum Strand zu radeln, aber irgendwie sind wir dazu jetzt zu faul. Also erkunden wir die gestern noch nicht aufgesuchten Souvenirshops. Ich bin ja auch immer noch auf der Suche nach einem Mayakalender. Dummerweise ist der in der Art wie ich ihn in Chichen Itza gesehen habe hier nirgends zu finden :-( Naja, es findet sich dann aber doch noch ein akzeptabler Ersatz und nach einigem Feilschen ist auch der Preis annehmbar. Wäre das auch erledigt. Dazu kommen dann noch eine Tischdecke mit Maya-Symbolen und ein geschnitzter schlafender Mexikaner in den Rucksack.
Die Cenote selbst ist eher klein. Man kann durch ein rundes Loch im Boden von ca. 5 Meter Durchmesser die 3 Meter nach unten springen. Oder über eine Leiter runterklettern, aber das wäre ja langweilig. Wir machen mehrere Sprünge und schwimmen ein wenig. Bis auf uns sind nur noch 3 Arbeiter hier, die das Gelände beackern. Dann kommen auch noch einige Taucher und bringen ihre Flaschen die Leiter runter. Man muss hier wohl noch in irgendwelche Höhlen tauchen können. Das wär glaub ich nix für mich. Da spring ich lieber noch ein paar mal ins Wasser. Carina wird aber inzwischen so von irgendwelchen Stechmücken maltretiert, dass wir beschließen aufzubrechen. Der Typ der vorhin das Geld kassiert hat ist inzwischen verschwunden. Vielleicht ist meine Bier-Theorie gar nicht mal so falsch...
Da das Radeln doch eher anstrengend ist, wir nicht glauben, dass die anderen Cenoten so viel Neues zu bieten haben und wir auch nicht noch zweimal Biergeld äh Eintritt zahlen möchten, zieht es uns gleich Richtung Strand. Wir müssen zurück nach Tulum und von dort ca. 4 km zum Strand. Hier gibt es jetzt wenigstens einen Radlweg. Aber die Kilometer ziehen sich ewig dahin. Es ist schon etwas anstrengend. Carina ist nur noch am Fluchen. Und heiß ist es inzwischen auch wieder. Inzwischen bereuen wir unsere Entscheidung pro Räder und contra Bus echt. Als wir endlich am Strand ankommen bestellen wir uns im hiesigen Lokal erst mal ein Erfrischungsgetränk. Das tut gut und ist dringend nötig!
Dann geht es endlich an den Strand. Tja, leider sieht der hier doch etwas anders aus, als der ganz am Anfang unserer Reise. Zwar immer noch schön, aber nicht so Postkarten-traumhaft. Und der Postkarten-Strand liegt ca. 7 km entfernt. Definitv zu weit, um mit diesen Rädern bei diesen Temperaturen hin zu fahren. Also suchen wir uns hier ein gemütliches Plätzchen. Das Restaurant oder auch das nächste Hotel haben am Strand kleine schattige Holzverschläge errichtet. Wir suchen uns eines mit Hängematten aus und legen uns rein. Wird schon jemand was sagen, wenn wir das nicht dürfen. Macht aber niemand.
Nach einiger Zeit macht sich dann Hunger bemerkbar und wir kehren in das Restaurant zurück. Es stellt sich heraus, dass die Auswahl an Gerichten aber sehr beschränkt und außerdem unverschämt teuer ist. Da schwingen wir uns dann doch lieber auf unsere Drahtesel und kehren in die Stadt zurück. Hier finden wir auch promt ein Fischrestaurant in dem wir eine riesige Portion zu einem kleinen Preis bekommen. Zum Fischfilet gibts allerlei Beilagen. Da wir nicht so recht wissen was wir mit den Tortillas anfangen sollen experimentiere ich ein wenig und baue mir einen Pommes-Wrap. Interessante Kombi, aber hat nicht das Zeug zur ganz großen Karriere.
Es wäre zwar noch Zeit wieder zum Strand zu radeln, aber irgendwie sind wir dazu jetzt zu faul. Also erkunden wir die gestern noch nicht aufgesuchten Souvenirshops. Ich bin ja auch immer noch auf der Suche nach einem Mayakalender. Dummerweise ist der in der Art wie ich ihn in Chichen Itza gesehen habe hier nirgends zu finden :-( Naja, es findet sich dann aber doch noch ein akzeptabler Ersatz und nach einigem Feilschen ist auch der Preis annehmbar. Wäre das auch erledigt. Dazu kommen dann noch eine Tischdecke mit Maya-Symbolen und ein geschnitzter schlafender Mexikaner in den Rucksack.
Dienstag, 27. März 2012
26.03.: Caye Caulker - Tulum
Heute ist es soweit, wir müssen die wunderschöne Insel verlassen. Oder sollen wir doch noch einen weiteren Tag bleiben?? Hmm, gute Frage. Nein, heute verlassen wir die Insel wirklich. Leider geht das Speed-Boat bereits um 7 Uhr, so dass unser Wecker bereits um 5:45 Uhr klingelt. Heute bin ich wirklich wie gerädert, das Aufstehen fühlt sich heute zum ersten Mal an, wie wenn der Wecker für die Arbeit klingeln würde!! Fürs Frühstück müssen wir heute ein bisschen improvisieren, da wir zwar Kellogs, ein paar Schlücke Milch, sowie Toast und Marmelade haben, aber kein Geschirr, schneiden wir kurzerhand mit dem Leatherman (dann war der wenigstens auch nicht umsonst dabei) eine Wasserflasche auseinander und haben damit eine Schüssel. Einen Löffel haben wir gestern im Restaurant günstig 'organisiert' und so können wir frühstücken. Ja, ein Backpacker muss immer flexibel sein! :-)
Schnell noch das ganze Gepäck im Rucksack verstaut, gehts zum Boot. Natürlich nicht, ohne noch irgendwelche versteckten Extra-Kosten zu bezahlen. Wir haben unser Rückfahrticket bereits in Belize City gekauft und jetzt müssen wir nochmal 10 Belize-Dollar pro Person zahlen, angeblich irgendeine Docking-Gebühr, ich habe keine Ahnung was genau wir eigentlich bezahlen. Pünktlich um 7 gehts los. Morgan ist auch wieder dabei, ich glaube er verfolgt uns! :-) Wir fahren erstmal ca. 30 Minuten bis San Pedro, wo wir aus Belize ausreisen. Das kostet wieder 7,50 Belize-Dollar pro Person, tja, die Touristen kann man ja ausnehmen!!
Jetzt geht es mit dem Boot weiter ans mexikanische Festland. Die Überfahrt dauert gut 1 1/2 Stunden und dann müssen wir Chetumal wieder einreisen, nachdem während der kompletten Überfahrt staatenlos waren. Aus dem Boot ausgestiegen, müssen alle Passagiere in einer Reihe stehen und ihre Handgepäckstücke vor sich legen, damit der Drogenhund schnüffeln kann. Ein Mann mit Pump-Gun ist ebenfalls dabei. Heidanei, da fühlt man sich gleich wie ein Schwerstkrimineller, dabei haben wir doch gerade mal einen einfachen billigen Löffel geklaut!! ;-))
Während wir wieder das Einreiseformular ausfüllen und unsere Pässe stempeln lassen, werden die grossen Rucksäcke vom Drogensuchhund gecheckt. Juhu, wir dürfen einreisen und können gleich mittels Collectivo zur Bushaltestelle fahren. Wir haben kurzfristig entschieden, dass wir nochmal nach Tulum fahren, da gibt es noch Cenoten und der Strand war besonders schön. Der Bus fährt um 11 Uhr, so dass wir noch ca. 40 Minuten haben, um Cash zu organisieren und eine Kleinigkeit zu essen. In einem kleinen Strassenlokal gibt es Quesadillas, das sind eigentlich nur mit Käse gefüllte Weizentortillas, aber die schmecken Hammer!!
Die Fahrt mit dem Bus dauert gute 3 Stunden und wir sind ziemlich kaputt, so dass wir tatsächlich ein bisschen schlafen können. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir dann endlich unser Ziel. Das aus dem Lonely Planet ausgewählte Backpacker-Hostel hat auch ein Zimmer für uns, so dass wir uns auf den Weg zum Mittagessen machen koennen. Mittlerweile sind wir schon echt endshungrig! Es gibt mal wieder Fajitas de Pollo. Sehr lecker!!
Den restlichen Tag klappern wir die einzelnen Giftshops auf der Suche nach ein paar schönen Souvenirs ab. Besonders erfolgreich sind wir zwar nicht, weil die Preise sehr teuer sind, naja, vielleicht geht ja doch noch was. Als die Sonne untergeht kehren wir in ein nettes Cafe mit schönen Hinterhof ein und ich bekomme den wahrscheinlich besten Cappuccino der ganzen Reise und das für gerade mal 1 Euro. Ich bin begeistert. :-)
Wir suchen uns dann noch ein Internet-Cafe und dort verweilen wir auch nochmal 1 1/2 Stunden, ehe wir uns auf den Weg zurück ins Hostel machen...
Schnell noch das ganze Gepäck im Rucksack verstaut, gehts zum Boot. Natürlich nicht, ohne noch irgendwelche versteckten Extra-Kosten zu bezahlen. Wir haben unser Rückfahrticket bereits in Belize City gekauft und jetzt müssen wir nochmal 10 Belize-Dollar pro Person zahlen, angeblich irgendeine Docking-Gebühr, ich habe keine Ahnung was genau wir eigentlich bezahlen. Pünktlich um 7 gehts los. Morgan ist auch wieder dabei, ich glaube er verfolgt uns! :-) Wir fahren erstmal ca. 30 Minuten bis San Pedro, wo wir aus Belize ausreisen. Das kostet wieder 7,50 Belize-Dollar pro Person, tja, die Touristen kann man ja ausnehmen!!
Jetzt geht es mit dem Boot weiter ans mexikanische Festland. Die Überfahrt dauert gut 1 1/2 Stunden und dann müssen wir Chetumal wieder einreisen, nachdem während der kompletten Überfahrt staatenlos waren. Aus dem Boot ausgestiegen, müssen alle Passagiere in einer Reihe stehen und ihre Handgepäckstücke vor sich legen, damit der Drogenhund schnüffeln kann. Ein Mann mit Pump-Gun ist ebenfalls dabei. Heidanei, da fühlt man sich gleich wie ein Schwerstkrimineller, dabei haben wir doch gerade mal einen einfachen billigen Löffel geklaut!! ;-))
Während wir wieder das Einreiseformular ausfüllen und unsere Pässe stempeln lassen, werden die grossen Rucksäcke vom Drogensuchhund gecheckt. Juhu, wir dürfen einreisen und können gleich mittels Collectivo zur Bushaltestelle fahren. Wir haben kurzfristig entschieden, dass wir nochmal nach Tulum fahren, da gibt es noch Cenoten und der Strand war besonders schön. Der Bus fährt um 11 Uhr, so dass wir noch ca. 40 Minuten haben, um Cash zu organisieren und eine Kleinigkeit zu essen. In einem kleinen Strassenlokal gibt es Quesadillas, das sind eigentlich nur mit Käse gefüllte Weizentortillas, aber die schmecken Hammer!!
Die Fahrt mit dem Bus dauert gute 3 Stunden und wir sind ziemlich kaputt, so dass wir tatsächlich ein bisschen schlafen können. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir dann endlich unser Ziel. Das aus dem Lonely Planet ausgewählte Backpacker-Hostel hat auch ein Zimmer für uns, so dass wir uns auf den Weg zum Mittagessen machen koennen. Mittlerweile sind wir schon echt endshungrig! Es gibt mal wieder Fajitas de Pollo. Sehr lecker!!
Den restlichen Tag klappern wir die einzelnen Giftshops auf der Suche nach ein paar schönen Souvenirs ab. Besonders erfolgreich sind wir zwar nicht, weil die Preise sehr teuer sind, naja, vielleicht geht ja doch noch was. Als die Sonne untergeht kehren wir in ein nettes Cafe mit schönen Hinterhof ein und ich bekomme den wahrscheinlich besten Cappuccino der ganzen Reise und das für gerade mal 1 Euro. Ich bin begeistert. :-)
Wir suchen uns dann noch ein Internet-Cafe und dort verweilen wir auch nochmal 1 1/2 Stunden, ehe wir uns auf den Weg zurück ins Hostel machen...
25.03.: Caye Caulker
Hmja, eigentlich wollten wir ja heute wieder per Boot zurück nach Mexiko fahren. Aber da es uns hier auf Caye Caulker beiden so gut gefällt bleiben wir noch einen Tag länger. Leider müssen Thierry und Oxana, mit denen wir eine Menge Spass hatten, heute weiter, um ihre Flüge in Cancun zu bekommen. Naja, wir werden auch so zurecht kommen.
Der erste Punkt auf der Tagesordnung heißt ab zum ATM. Hoffentlich ist Geld drin. So ganz ohne Bares ist nicht unbedingt der Hit. Aber wir - und die Touri-Traube die hinner uns ansteht - werden enttäuscht und müssen ohne Bares ins Hotel zurück. Wo wir auch gleich beim zweiten Punkt auf der Tagesordnung sind: wir müssen umziehen, da unser Zimmer für heute schon gebucht wurde und auch keine anderen hier frei sind. Schade, war echt ne gute Unterkunft in guter Lage (50 Meter vom Lazy Lizard entfernt). Aber wir werden schon was finden. Stellt sich heraus, dass das gar nicht so einfach ist. Entweder sind die Hotels voll, zu teuer oder aktzeptieren keine Kreditkarte (und bar zahlen können wir ja nicht mehr). Schließlich finden wir doch etwas. Lustigerweise zieht auch gerade Sophie - das uns gestern beim Essen noch unbekannte Mädel - hier ein. Sie schaut gerade gar nicht gut aus, war gestern noch bis 5 weg und geht erstmal wieder schlafen.
Der Vormittag besteht für uns dann nur noch darin unter einer Palme im Schatten zu liegen. Dann gibt es auch schon wieder Mittagessen. Da wir heute Abend zu dem gegrillten Schwein wollen gibts nur was kleines, Carina nimmt einen Salat und ich einen Burrito. Danach geht es auch gleich wieder zum Split (die Insel wurde hier 1961 von einem Hurrikan in zwei Hälften geteilt) ins Lazy Lizzard. Aktivitäten: herumliegen und ab und zu ins Wasser springen. Nur nicht überanstrengen. Nach einer Weile taucht dann auch Sophie auf - deutlich fitter als in der Früh - mit einem unbekannten Gesicht im Schlepptau: Jenny aus Frankfurt. Die ist übergluecklich endlich mal wieder deutsch reden zu können, nachdem sie die letzten vier Wochen in Nicaragua verbracht hat. So entsteht auch gleich eine muntere Plauderei. Mit Wasserpausen. Wir verabreden uns dann noch fürs Abendessen und kehren gegen 6 in unser Zimmer zurueck. Kurz die Sonnencreme abgeduscht und schon gehts los zur Sparsau. Die schmeckt auch wirklich sehr gut, wenn auch die Kruste heute leider ziemlich verbrannt ist. Mist, gestern war sie perfekt und schön knusprig. Wir schlagen uns trotzdem die Bäuche voll.
Danch geht es noch mit den beiden anderen in die Bar "I and I" auf die Dachterasse. Bis auf die Mücken - die aber nur die Mädels angreifen - ist es hier oben echt super. Wir gönnen uns ein Bierchen. Leider ist heute im Vergleich zu gestern aber so gut wie nichts los, so dass wir bald wieder gehen, uns von den anderen beiden verabschieden und brav ins Bettchen gehen. Morgen müssen wir wieder um 6 raus.
Der erste Punkt auf der Tagesordnung heißt ab zum ATM. Hoffentlich ist Geld drin. So ganz ohne Bares ist nicht unbedingt der Hit. Aber wir - und die Touri-Traube die hinner uns ansteht - werden enttäuscht und müssen ohne Bares ins Hotel zurück. Wo wir auch gleich beim zweiten Punkt auf der Tagesordnung sind: wir müssen umziehen, da unser Zimmer für heute schon gebucht wurde und auch keine anderen hier frei sind. Schade, war echt ne gute Unterkunft in guter Lage (50 Meter vom Lazy Lizard entfernt). Aber wir werden schon was finden. Stellt sich heraus, dass das gar nicht so einfach ist. Entweder sind die Hotels voll, zu teuer oder aktzeptieren keine Kreditkarte (und bar zahlen können wir ja nicht mehr). Schließlich finden wir doch etwas. Lustigerweise zieht auch gerade Sophie - das uns gestern beim Essen noch unbekannte Mädel - hier ein. Sie schaut gerade gar nicht gut aus, war gestern noch bis 5 weg und geht erstmal wieder schlafen.
Der Vormittag besteht für uns dann nur noch darin unter einer Palme im Schatten zu liegen. Dann gibt es auch schon wieder Mittagessen. Da wir heute Abend zu dem gegrillten Schwein wollen gibts nur was kleines, Carina nimmt einen Salat und ich einen Burrito. Danach geht es auch gleich wieder zum Split (die Insel wurde hier 1961 von einem Hurrikan in zwei Hälften geteilt) ins Lazy Lizzard. Aktivitäten: herumliegen und ab und zu ins Wasser springen. Nur nicht überanstrengen. Nach einer Weile taucht dann auch Sophie auf - deutlich fitter als in der Früh - mit einem unbekannten Gesicht im Schlepptau: Jenny aus Frankfurt. Die ist übergluecklich endlich mal wieder deutsch reden zu können, nachdem sie die letzten vier Wochen in Nicaragua verbracht hat. So entsteht auch gleich eine muntere Plauderei. Mit Wasserpausen. Wir verabreden uns dann noch fürs Abendessen und kehren gegen 6 in unser Zimmer zurueck. Kurz die Sonnencreme abgeduscht und schon gehts los zur Sparsau. Die schmeckt auch wirklich sehr gut, wenn auch die Kruste heute leider ziemlich verbrannt ist. Mist, gestern war sie perfekt und schön knusprig. Wir schlagen uns trotzdem die Bäuche voll.
Danch geht es noch mit den beiden anderen in die Bar "I and I" auf die Dachterasse. Bis auf die Mücken - die aber nur die Mädels angreifen - ist es hier oben echt super. Wir gönnen uns ein Bierchen. Leider ist heute im Vergleich zu gestern aber so gut wie nichts los, so dass wir bald wieder gehen, uns von den anderen beiden verabschieden und brav ins Bettchen gehen. Morgen müssen wir wieder um 6 raus.
24.03.: Caye Caulker
Wir werden heute wieder rechtzeitig bevor der Sonnenaufgang vorbei ist wach und stehen gleich mal am Steg und genießen den herrlichen Ausblick auf das Ereignis. Wunderschön, so kann der Tag beginnen. Jetzt ab zum Frühstück und alles ist gut! Da wir in unserer Unterkunft eine kleine Küche haben, haben wir uns diesemal alles zum Selbermachen gekauft. Unglücklicherweise scheitert unsere Aktion an fehlenden Streichhölzern für den Gasherd... Mist! Hank tigert los, auf der Suche nach einer Möglichkeit Feuer zu machen - fast wie auf dem West-Coast-Trail! ;-) Juppie, er ist erfolgreich und wir können kochen!!
Gestärkt gehts zum Lazy Lizzard, das ist die Bar, von der aus man in das traumhafte Meer hüpfen kann. Mit netten Raggae-Klängen und tanzenden Belizianern bruzeln wir eine Weile in der Sonne und wagen immer wieder einen Hechtsprung ins kühle Nass. Absolut traumhaft! Da wir allerdings beide schon ein bisschen von der Sonne verbrannt sind, brauchen wir immer wieder mal eine Schattenpause. Mir hat insbesondere das Schnorcheln gestern am Rücken ziemlich zugesetzt. Nein, ich brauch ja kein T-Shirt, ich bin ja eh schon braun und da macht die Sonne nix, ja ja Carina, das war wieder besonders schlau!! :-D
Wir finden zum Glück ein nettes schattiges Plätzchen, trinken was und schauen ein bisschen Fussball. Es läuft Barcelona gegen Mallorca. Außerdem schreib ich ein bisschen in meinem Tagebuch, als wir wieder auf Oxana und Thierry treffen. Mit den beiden sind wir u. a. auf die Insel gekommen. Wir unterhalten uns ein bisschen mit den beiden und ehe wir uns versehen ist es auch schon Mittagszeit. Der Lazy Lizzard serviert gegrilltes Baracuda-Filet, das hört sich doch gut an und es ist auch wirklich so gut!! :-)
Nach dem Mittagessen pflacken wir uns noch eine Weile in die Hängematten am Steg von unserer Unterkunft und rasten ein bisschen. Zwischendurch mal wieder einen Jump ins Wasser und dort treffen wir dann plötzlich wieder auf Morgan, den Schiffskapitän aus San Francisco, von dem wir uns eigentlich in Guatemala schon verabschiedet haben. Witzig!! Die Insel ist echt so genial, überall Leute mit denen man quatschen und was machen kann, wir überlegen schon ernsthaft, ob wir noch einen weiteren Tag dranhängen, obwohl wir eigentlich morgen zurück nach Mexiko fahren wollten. Hmm, wir haben ja noch Zeit um diese Entscheidung zu treffen...
Der ganze Nachmittag verlaeuft gechillt, wir gehen noch ein bisschen ins Internet-Cafe und als die Sonne untergeht, stehen wir wieder am Steg und schauen mit unseren Kameras zu. Echt wunderschön hier!!
Frisch geduscht machen wir uns noch auf den Weg, weil wir noch was trinken gehen wollten, es ist ja immerhin Samstag. Da die Insel nicht gross ist, treffen wir wieder auf Thierry, Oxana, Massimiliano und Johanna und einem uns bislang noch unbekanntem Mädel (wir haben den Rest allesamt auf der Überfahrt zur Insel kennengelernt). Die Gruppe möchte Abendessen gehen und fragen uns, ob wir ihnen Gesellschaft leisten möchten. Na selbstverstaendlich, wir wollen zwar nichts essen, aber wenns Cocktails und Bier gibt, sind wir dabei!! Yeah, die haben Tequila Sunrise, passt! Unglücklicherweise essen die anderen ein Pork-Buffet und das riecht und schaut schon endsgeil aus. Wir haben den Grillmeister am Nachmittag bereits gesehen, wie er mit seiner kompletten Sau unter einem auf Holzpfosten gebauten Haus im Schatten gesessen ist und den Grill mittels eines Auto-Lenkrads gesteuert hat. Endswitzig!! Und jetzt kommt die Sau auf den Tisch, mit einer hammermässigen Kruste und jede Menge Beilagen. Ja, da ist es schon hart zu wiederstehen, wenn der ganze Tisch am Schwein nagt, aber wir bleiben stark und konzentrieren uns ausschliesslich auf den Alkohol! :-)
Unglücklicherweise geht uns das Geld aus, so dass wir, bevor wir weiterziehen koennen, noch zum ATM müssen. Leider ist dieser allerdings schon von anderen Touris komplett geplündert worden und wir können nichts mehr abheben. Naja, ein Drink geht schon noch, also ab in den Oceanside Nightclub, wo der Rest der Mannschaft schon am Tanzen und Darten ist. Es gibt Live-Raggae-Musik. Eigentlich ziemlich cool hier und die Geburtsstunde des Pepper-Dances. :-) Eine von Thierry entwickelte Art zu tanzen, die einfach zu jeder Musik passt - ich bin schwer beeindruckt und habe ihm versprochen, diesen in Deutschland gross rauszubringen! :-)
Wir müssten jetzt eigentlich nach Hause gehen, weil wir bis auf unsere 15 Belize-Dollar, die wir uns für die Ausreise aufgehoben haben, absolut pleite sind. Fatalerweise haben wir uns aber dazu entschieden, unser Ausreisegeld in Bier zu investieren, so dass wir hier für immer festsitzen... Naja, es gibt schlimmere Orte als hier, um zu stranden!! Wir feiern noch eine Weile mit den anderen, ehe wir uns auf den Nach-Hause-Weg machen.
Gestärkt gehts zum Lazy Lizzard, das ist die Bar, von der aus man in das traumhafte Meer hüpfen kann. Mit netten Raggae-Klängen und tanzenden Belizianern bruzeln wir eine Weile in der Sonne und wagen immer wieder einen Hechtsprung ins kühle Nass. Absolut traumhaft! Da wir allerdings beide schon ein bisschen von der Sonne verbrannt sind, brauchen wir immer wieder mal eine Schattenpause. Mir hat insbesondere das Schnorcheln gestern am Rücken ziemlich zugesetzt. Nein, ich brauch ja kein T-Shirt, ich bin ja eh schon braun und da macht die Sonne nix, ja ja Carina, das war wieder besonders schlau!! :-D
Wir finden zum Glück ein nettes schattiges Plätzchen, trinken was und schauen ein bisschen Fussball. Es läuft Barcelona gegen Mallorca. Außerdem schreib ich ein bisschen in meinem Tagebuch, als wir wieder auf Oxana und Thierry treffen. Mit den beiden sind wir u. a. auf die Insel gekommen. Wir unterhalten uns ein bisschen mit den beiden und ehe wir uns versehen ist es auch schon Mittagszeit. Der Lazy Lizzard serviert gegrilltes Baracuda-Filet, das hört sich doch gut an und es ist auch wirklich so gut!! :-)
Nach dem Mittagessen pflacken wir uns noch eine Weile in die Hängematten am Steg von unserer Unterkunft und rasten ein bisschen. Zwischendurch mal wieder einen Jump ins Wasser und dort treffen wir dann plötzlich wieder auf Morgan, den Schiffskapitän aus San Francisco, von dem wir uns eigentlich in Guatemala schon verabschiedet haben. Witzig!! Die Insel ist echt so genial, überall Leute mit denen man quatschen und was machen kann, wir überlegen schon ernsthaft, ob wir noch einen weiteren Tag dranhängen, obwohl wir eigentlich morgen zurück nach Mexiko fahren wollten. Hmm, wir haben ja noch Zeit um diese Entscheidung zu treffen...
Der ganze Nachmittag verlaeuft gechillt, wir gehen noch ein bisschen ins Internet-Cafe und als die Sonne untergeht, stehen wir wieder am Steg und schauen mit unseren Kameras zu. Echt wunderschön hier!!
Frisch geduscht machen wir uns noch auf den Weg, weil wir noch was trinken gehen wollten, es ist ja immerhin Samstag. Da die Insel nicht gross ist, treffen wir wieder auf Thierry, Oxana, Massimiliano und Johanna und einem uns bislang noch unbekanntem Mädel (wir haben den Rest allesamt auf der Überfahrt zur Insel kennengelernt). Die Gruppe möchte Abendessen gehen und fragen uns, ob wir ihnen Gesellschaft leisten möchten. Na selbstverstaendlich, wir wollen zwar nichts essen, aber wenns Cocktails und Bier gibt, sind wir dabei!! Yeah, die haben Tequila Sunrise, passt! Unglücklicherweise essen die anderen ein Pork-Buffet und das riecht und schaut schon endsgeil aus. Wir haben den Grillmeister am Nachmittag bereits gesehen, wie er mit seiner kompletten Sau unter einem auf Holzpfosten gebauten Haus im Schatten gesessen ist und den Grill mittels eines Auto-Lenkrads gesteuert hat. Endswitzig!! Und jetzt kommt die Sau auf den Tisch, mit einer hammermässigen Kruste und jede Menge Beilagen. Ja, da ist es schon hart zu wiederstehen, wenn der ganze Tisch am Schwein nagt, aber wir bleiben stark und konzentrieren uns ausschliesslich auf den Alkohol! :-)
Unglücklicherweise geht uns das Geld aus, so dass wir, bevor wir weiterziehen koennen, noch zum ATM müssen. Leider ist dieser allerdings schon von anderen Touris komplett geplündert worden und wir können nichts mehr abheben. Naja, ein Drink geht schon noch, also ab in den Oceanside Nightclub, wo der Rest der Mannschaft schon am Tanzen und Darten ist. Es gibt Live-Raggae-Musik. Eigentlich ziemlich cool hier und die Geburtsstunde des Pepper-Dances. :-) Eine von Thierry entwickelte Art zu tanzen, die einfach zu jeder Musik passt - ich bin schwer beeindruckt und habe ihm versprochen, diesen in Deutschland gross rauszubringen! :-)
Wir müssten jetzt eigentlich nach Hause gehen, weil wir bis auf unsere 15 Belize-Dollar, die wir uns für die Ausreise aufgehoben haben, absolut pleite sind. Fatalerweise haben wir uns aber dazu entschieden, unser Ausreisegeld in Bier zu investieren, so dass wir hier für immer festsitzen... Naja, es gibt schlimmere Orte als hier, um zu stranden!! Wir feiern noch eine Weile mit den anderen, ehe wir uns auf den Nach-Hause-Weg machen.
23.03.: Caye Caulker
Heute wollen wir Schnorcheln gehen. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf, um das Angebot zu checken. Im Lonely Planet habe ich von einem gewissen Carlos gelesen, der Fotograf war und somit vielleicht auch Unterwasserfotos macht. Vor seinem "Büro" angekommen müssen wir feststellen, dass Carlos nur von 16:00-16:30 zu sprechen ist. Na super. Ein wenig Info hätte ich ja schon gern was Carlos so zu bieten hat. Man kann sich zwar an der Tür auf einen Zettel für den heutigen Ausflug eintragen, aber da wir unseren Trip nicht blind buchen wollen ziehen wir weiter. Schnell stellt sich heraus, dass die Fahrten sowie Preise alle so gut wie identisch sind. Bis wir zur Hütte von Reggaemuffin kommen. Hier wird man nicht mit dem Motorboot zu den Schnorchel-Spots gebracht, sondern mit einem Segelboot. Carina ist gleich begeistert. Ich bin zwar noch etwas skeptisch, lasse mich dann aber doch überzeugen und wir buchen den Trip. Wir leihen uns auch gleich noch eine Unterwasserkamera aus.
Um 10:30 heisst es dann "Leinen los"! Mit geblähtem Segel geht es Richtung "Coral Garden", unserem ersten von drei Stopps. Naja, unserer Skipper mogelt etwas und hat auch den Aussenborder an. Aber wenn wir dann mehr Zeit im Wasser haben soll mir das nur recht sein. Nach etwas einer Stunde Fahrt geht es dann nach einer kurzen Einweisung - "dort drüben sind die Korallen, wenn wir winken kommt zurück" - endlich ins Wasser. Mit der Kamera bewaffnet schwimme ich los, Carina ist hinter mir. Es gibt viele kleine bunte Fischchen und Korallen zu sehen. Ich tauche auch immer wieder nach unten und knipse fleissig drauf los. Leider habe ich keine Ahnung ob die Fotos was werden, da ich auf dem Diplay unter Wasser gerade mal hell und dunkel unterscheiden kann. Naja, ein paar Treffer werden schon dabei sein. Nach etwa einer Stunde im Wasser kehren wir zum Boot zurueck. Kurz bevor wir da sind huscht ein etwas grösserer Fisch an mir vorbei: ein Hai. Wenn auch ein kleiner Hai. Ich mache mich an die Verfolgung und versuche ihn mit der Kamera einzufangen. Wieder auf gut Glück draufhalten. Plötzlich ist das Display der Kamera nur noch dunkel. Sie lässt sich auch nicht mehr einschalten. ARGH!!! Etwas wütend kehre ich zum Boot zurück und fluche innerlich vor mich hin. An Deck gelingt es mir aber dann nach mehreren Versuchen die Kamera wieder zum Laufen zu bringen. Puh!
Jetzt gibt es erstmal Mittagessen: Fisch und Reis. Schmeck sehr gut. Auf der Weiterfahrt gibt es dann noch frische Früchte: Ananas und Wassermelone. Auch sehr gut! Dann sind wir auch schon beim zweiten Stopp angekommen. Unser Guide wirft einige kleine Fische ins Wasser, um grössere Fische anzulocken. Das gelingt ihm auch und wir sind schnell von Rochen, Haien und anderen Fischen umzingelt. Und zu denen geht es jetzt ins Wasser. Carina ist etwas mulmig zumute, aber sie springt auch rein. Diesmal kommt unser Guide mit. Er fängt gleich mal einen Hai, hält ihn wie ein Baby und wir können ihn anfassen. Fühlt sich an wie sehr grobes Schmirgelpapier. Beim Fotografieren kommt bald die Meldung "Battery low". Wie bitte?!? Nichts geht mehr. Ich koche vor Wut. Kann ja wohl nicht sein, dass die Batterien schon nach ner Stunde durch sind. Naja, hilft jetzt auch nix. Der Guide hat inzwischen nen Rochen in der Reisse. Auch den können wir anfassen. Ich tatsche kurz hin - sehr schleimig diesmal - bleibe dann aber auf Abstand, da mir der Stachel am Schwanz doch Respekt einflößt. Immerhin hat so ein Rochen den Crocodile Hunter erlegt und der wusste sicherlich was er macht.
Wieder an Bord tausche ich erstmal die Position der beiden Kamera-Batterien und siehe da, sie läuft wieder. Wie lange ist halt die Frage. Der dritte Stopp ist dann am Riff draußen. Hier wird unsere 16-köpfige Mannschaft in zu Gruppen aufgeteilt, jede folgt einem der beiden Besatzungsmitglieder. Wir bekommen genau gesagt bis wo man schwimmen darf. Schwimmt man zu weit kanns gefährlich werden. Die Strömung dort draußen ist sehr stark und zieht einen aufs Meer hinaus. Oder die Brandung wirft einen gegen das Riff, das teilweise bis direkt unter die Wasseroberfläche reicht. Na dann bleiben wir besser mal hinter dem Guide. Wieder gibt es viele tolle Fische zu sehen. Wir bekommen auch die Namen mitgeteilt und der Guide taucht die ein oder andere Muschel herauf, um sie uns zu zeigen. Ich halte mich diesmal mit dem Fotografieren zurück. Wer weiss wie lang die Batterien noch halten. Und irgendwo hier sollen auch noch Schuldkröten unterwegs sein. Wäre blöd, wenn ich dann keine Bilder mehr machen kann.
Als wir soweit draußen sind wie maximal erlaubt schwimmen wir am Riff entlang. Hier merkt man auch schnell wie stark die Strömung ist. Ich schwimme an einer Boje vorbei, ein paar Meter weiter schaue ich nach unten uns lasse mich kurz treiben. Schon bin ich wieder zurück an der Boje. Gegen die Strömung anzuschwimmen ist inzwischen schon ein wenig anstrengend. Wir sind insgesamt sicher schon zwei Stunden im Wasser und schön langsam tun die Flossen auch ein wenig weh. Naja, da müssen wir jetzt durch. Nach einigen weiteren Kroallenbänken und vielen Fischen sowie Fischschwärmen kommen wir wieder in ruhigere Gewässer. Und hier ist es dann auch so weit: vor uns schwebt eine Schildkröte und knabbert am Seegras. Ein wundervoller Anblick. Und ich kann auch noch Fotos machen. Passt!
Das wars dann auch mit dem Schnorcheln und es geht wieder zurück Richtung Festland äh Insel. Diesmal allerdings nur mit Segel. Auf der Rückfahrt bekommen wir Nachos mit Chevize (ein Dipp aus Tomaten, Zwiebeln, Shrimps, u.a.). Dazu Rum-Punch. Ach ja, und der Skipper hängt seinen IPod an die Boxen und es läuft Reggae in voller Lautstärke. So lässt sichs aushalten, wirklich sehr chillig!
Zuerück am Pier bin ich dann doch leicht angetrunken... Naja, wurscht. Wir machen uns dann auch gleich zum anstehenden Sonnenuntergang ans andere Ufer auf und knipsen wieder ein paar Fotos. Danach machen wir erstmal Pause in unserer kleinen Hütte. Ich liege im Bett und lese im Reiseführer. Tja, was soll ich sagen, Schnorcheln, Sonne und Alkohol haben mich wohl doch etwas ausgelaugt. Als Carina aus der Dusche kommt findet sie mich im Buch schlafend vor...
Um 10:30 heisst es dann "Leinen los"! Mit geblähtem Segel geht es Richtung "Coral Garden", unserem ersten von drei Stopps. Naja, unserer Skipper mogelt etwas und hat auch den Aussenborder an. Aber wenn wir dann mehr Zeit im Wasser haben soll mir das nur recht sein. Nach etwas einer Stunde Fahrt geht es dann nach einer kurzen Einweisung - "dort drüben sind die Korallen, wenn wir winken kommt zurück" - endlich ins Wasser. Mit der Kamera bewaffnet schwimme ich los, Carina ist hinter mir. Es gibt viele kleine bunte Fischchen und Korallen zu sehen. Ich tauche auch immer wieder nach unten und knipse fleissig drauf los. Leider habe ich keine Ahnung ob die Fotos was werden, da ich auf dem Diplay unter Wasser gerade mal hell und dunkel unterscheiden kann. Naja, ein paar Treffer werden schon dabei sein. Nach etwa einer Stunde im Wasser kehren wir zum Boot zurueck. Kurz bevor wir da sind huscht ein etwas grösserer Fisch an mir vorbei: ein Hai. Wenn auch ein kleiner Hai. Ich mache mich an die Verfolgung und versuche ihn mit der Kamera einzufangen. Wieder auf gut Glück draufhalten. Plötzlich ist das Display der Kamera nur noch dunkel. Sie lässt sich auch nicht mehr einschalten. ARGH!!! Etwas wütend kehre ich zum Boot zurück und fluche innerlich vor mich hin. An Deck gelingt es mir aber dann nach mehreren Versuchen die Kamera wieder zum Laufen zu bringen. Puh!
Jetzt gibt es erstmal Mittagessen: Fisch und Reis. Schmeck sehr gut. Auf der Weiterfahrt gibt es dann noch frische Früchte: Ananas und Wassermelone. Auch sehr gut! Dann sind wir auch schon beim zweiten Stopp angekommen. Unser Guide wirft einige kleine Fische ins Wasser, um grössere Fische anzulocken. Das gelingt ihm auch und wir sind schnell von Rochen, Haien und anderen Fischen umzingelt. Und zu denen geht es jetzt ins Wasser. Carina ist etwas mulmig zumute, aber sie springt auch rein. Diesmal kommt unser Guide mit. Er fängt gleich mal einen Hai, hält ihn wie ein Baby und wir können ihn anfassen. Fühlt sich an wie sehr grobes Schmirgelpapier. Beim Fotografieren kommt bald die Meldung "Battery low". Wie bitte?!? Nichts geht mehr. Ich koche vor Wut. Kann ja wohl nicht sein, dass die Batterien schon nach ner Stunde durch sind. Naja, hilft jetzt auch nix. Der Guide hat inzwischen nen Rochen in der Reisse. Auch den können wir anfassen. Ich tatsche kurz hin - sehr schleimig diesmal - bleibe dann aber auf Abstand, da mir der Stachel am Schwanz doch Respekt einflößt. Immerhin hat so ein Rochen den Crocodile Hunter erlegt und der wusste sicherlich was er macht.
Wieder an Bord tausche ich erstmal die Position der beiden Kamera-Batterien und siehe da, sie läuft wieder. Wie lange ist halt die Frage. Der dritte Stopp ist dann am Riff draußen. Hier wird unsere 16-köpfige Mannschaft in zu Gruppen aufgeteilt, jede folgt einem der beiden Besatzungsmitglieder. Wir bekommen genau gesagt bis wo man schwimmen darf. Schwimmt man zu weit kanns gefährlich werden. Die Strömung dort draußen ist sehr stark und zieht einen aufs Meer hinaus. Oder die Brandung wirft einen gegen das Riff, das teilweise bis direkt unter die Wasseroberfläche reicht. Na dann bleiben wir besser mal hinter dem Guide. Wieder gibt es viele tolle Fische zu sehen. Wir bekommen auch die Namen mitgeteilt und der Guide taucht die ein oder andere Muschel herauf, um sie uns zu zeigen. Ich halte mich diesmal mit dem Fotografieren zurück. Wer weiss wie lang die Batterien noch halten. Und irgendwo hier sollen auch noch Schuldkröten unterwegs sein. Wäre blöd, wenn ich dann keine Bilder mehr machen kann.
Als wir soweit draußen sind wie maximal erlaubt schwimmen wir am Riff entlang. Hier merkt man auch schnell wie stark die Strömung ist. Ich schwimme an einer Boje vorbei, ein paar Meter weiter schaue ich nach unten uns lasse mich kurz treiben. Schon bin ich wieder zurück an der Boje. Gegen die Strömung anzuschwimmen ist inzwischen schon ein wenig anstrengend. Wir sind insgesamt sicher schon zwei Stunden im Wasser und schön langsam tun die Flossen auch ein wenig weh. Naja, da müssen wir jetzt durch. Nach einigen weiteren Kroallenbänken und vielen Fischen sowie Fischschwärmen kommen wir wieder in ruhigere Gewässer. Und hier ist es dann auch so weit: vor uns schwebt eine Schildkröte und knabbert am Seegras. Ein wundervoller Anblick. Und ich kann auch noch Fotos machen. Passt!
Das wars dann auch mit dem Schnorcheln und es geht wieder zurück Richtung Festland äh Insel. Diesmal allerdings nur mit Segel. Auf der Rückfahrt bekommen wir Nachos mit Chevize (ein Dipp aus Tomaten, Zwiebeln, Shrimps, u.a.). Dazu Rum-Punch. Ach ja, und der Skipper hängt seinen IPod an die Boxen und es läuft Reggae in voller Lautstärke. So lässt sichs aushalten, wirklich sehr chillig!
Zuerück am Pier bin ich dann doch leicht angetrunken... Naja, wurscht. Wir machen uns dann auch gleich zum anstehenden Sonnenuntergang ans andere Ufer auf und knipsen wieder ein paar Fotos. Danach machen wir erstmal Pause in unserer kleinen Hütte. Ich liege im Bett und lese im Reiseführer. Tja, was soll ich sagen, Schnorcheln, Sonne und Alkohol haben mich wohl doch etwas ausgelaugt. Als Carina aus der Dusche kommt findet sie mich im Buch schlafend vor...
Montag, 26. März 2012
22.03.: Flores - Caye Caulker
Oh verdammt, heute klingelt der Wecker erneut um 4:30 Uhr! Das ist schon echt verdammt früh!! Wir packen noch schnell unsere 7 Sachen zusammen und schon stehen wir auf der Strasse und warten auf unser Shuttle nach Belize City. Es kommt fast pünktlich und wir steigen etwas verschlafen ein, während schon eine grosse Unterhaltung im Bus am Laufen ist. Heidanei, Jungs, es ist 5 Uhr, da schläft man noch!! ;-)
Die Fahrt verläuft eigentlich wenig spektakulär. Ca. 7 Uhr erreichen wir den Grenzübergang nach Belize. Wir werden bereits wieder von einer Horde Einheimischer überfallen, die unsere Quetzals in Belize Dollar umwechseln wollen, da wir diese nicht mehr brauchen. Naja, da wir eh nicht viele Quetzals übrig haben, tauschen wir diese gleich um und stellen an der Grenze fest, dass man uns mal wieder übers Ohr gehaun hat, denn man muss hier wieder für die Ausreise aus Guatemala bezahlen. Zum Glück nehmen die hier auch US-Dollar, von denen haben wir doch noch einige.
Die Einreise in Belize gestaltet sich doch einfacher, zumal die Landessprache Englisch ist. Selbstverständlich stehen da auch gleich wieder irgendwelche Guides, die auf Touri-Jagd sind und Touren auf die Inseln verkaufen wollen. Wir hören uns das Ganze mal an und entscheiden dann in Belize City wie es weiter geht.
Vom Grenzübergang aus dauert die Fahrt noch ca. 2 Stunden, bis wir am Hafen der Hauptstadt sind. Wir beraten uns dort mit unseren Bus-Begleitern, eine Gruppe junger Backpacker, die das gleiche Ziel haben wie wir. Am Ende kaufen wir doch das Ticket, das uns der Typ an der Grenze verkaufen wollte. Es dauert allerdings noch ca. 1 Stunde bis das Schnellboot nach Caye Caulker endlich geht. Wir erkunden noch ein wenig die Gegend und stellen leider fest, dass es hier gar nicht so günstig ist. 7 US-Dollar fuer ein Local-Meal am Strassenrand ist ja wohl ein Joke. Also Überfahrt ohne Essen und dann dafür in einem richtigen Lokal essen.
Die Bootsfahrt ist unspektakulär. Wir haben bereits befürchtet, dass es eine ziemlich wacklige Angelegenheit wird, aber das Speed-Boat liegt ziemlich ruhig im Wasser. Gegen Mittag erreichen wir dann das Paradies!!!
Die Insel ist klein, aber unglaublich schön. Das Meer ist glasklar. Es gibt eine kleine "Stadt", man hört überall Raggae und Rasta-Typen laufen überall umher. Es ist einfach unglaublich chillig. Ich hab mich auf Anhieb in diese Insel verliebt! Der richtige Ort um einfach zu relaxen und zu chillen!!
Nachdem wir eine Unterkunft gefunden haben, gehen wir erstmal Mittag Essen. Ich esse einen endsleckeren Fisch (irgendein Snapper, aber der hat eine soooo leckere Kruste, ich bin begeistert). Hank hingegen bereut seine Entscheidung, local Belizian Chicken bestellt zu haben. Hühnchen gibt es hald auch wirklich überall!
Nach dem Essen erkunden wir noch ein bisschen die Insel, bis wir uns schließlich mit den anderen unserer Anreisegruppe wieder treffen und einfach am Meer liegen und baden. Es gibt zwar keinen richtigen Sandstrand, aber wenn man es hier gesehen hat, braucht es den definitiv nicht! Wir liegen auf einem Steg, der direkt bei einer relaxten Kneipe ist und dessen laute Raggae-Töne einen richtig abschalten lassen! Das Wasser ist einfach unbeschreiblich, absolut türkisblau und glasklar. Hammer!!
Der Sonnenuntergang auf der Insel ist ebenfalls ein Highlight. Wir beobachten ihn von einem Steg aus und sehen wie sich der Himmel herrlich rötlich verfärbt! Einfach perfekt! So lässt es sich leben!! Ich hätte nie gedacht, dass Belize so ein Paradies ist! Wahnsinn!!
Die Fahrt verläuft eigentlich wenig spektakulär. Ca. 7 Uhr erreichen wir den Grenzübergang nach Belize. Wir werden bereits wieder von einer Horde Einheimischer überfallen, die unsere Quetzals in Belize Dollar umwechseln wollen, da wir diese nicht mehr brauchen. Naja, da wir eh nicht viele Quetzals übrig haben, tauschen wir diese gleich um und stellen an der Grenze fest, dass man uns mal wieder übers Ohr gehaun hat, denn man muss hier wieder für die Ausreise aus Guatemala bezahlen. Zum Glück nehmen die hier auch US-Dollar, von denen haben wir doch noch einige.
Die Einreise in Belize gestaltet sich doch einfacher, zumal die Landessprache Englisch ist. Selbstverständlich stehen da auch gleich wieder irgendwelche Guides, die auf Touri-Jagd sind und Touren auf die Inseln verkaufen wollen. Wir hören uns das Ganze mal an und entscheiden dann in Belize City wie es weiter geht.
Vom Grenzübergang aus dauert die Fahrt noch ca. 2 Stunden, bis wir am Hafen der Hauptstadt sind. Wir beraten uns dort mit unseren Bus-Begleitern, eine Gruppe junger Backpacker, die das gleiche Ziel haben wie wir. Am Ende kaufen wir doch das Ticket, das uns der Typ an der Grenze verkaufen wollte. Es dauert allerdings noch ca. 1 Stunde bis das Schnellboot nach Caye Caulker endlich geht. Wir erkunden noch ein wenig die Gegend und stellen leider fest, dass es hier gar nicht so günstig ist. 7 US-Dollar fuer ein Local-Meal am Strassenrand ist ja wohl ein Joke. Also Überfahrt ohne Essen und dann dafür in einem richtigen Lokal essen.
Die Bootsfahrt ist unspektakulär. Wir haben bereits befürchtet, dass es eine ziemlich wacklige Angelegenheit wird, aber das Speed-Boat liegt ziemlich ruhig im Wasser. Gegen Mittag erreichen wir dann das Paradies!!!
Die Insel ist klein, aber unglaublich schön. Das Meer ist glasklar. Es gibt eine kleine "Stadt", man hört überall Raggae und Rasta-Typen laufen überall umher. Es ist einfach unglaublich chillig. Ich hab mich auf Anhieb in diese Insel verliebt! Der richtige Ort um einfach zu relaxen und zu chillen!!
Nachdem wir eine Unterkunft gefunden haben, gehen wir erstmal Mittag Essen. Ich esse einen endsleckeren Fisch (irgendein Snapper, aber der hat eine soooo leckere Kruste, ich bin begeistert). Hank hingegen bereut seine Entscheidung, local Belizian Chicken bestellt zu haben. Hühnchen gibt es hald auch wirklich überall!
Nach dem Essen erkunden wir noch ein bisschen die Insel, bis wir uns schließlich mit den anderen unserer Anreisegruppe wieder treffen und einfach am Meer liegen und baden. Es gibt zwar keinen richtigen Sandstrand, aber wenn man es hier gesehen hat, braucht es den definitiv nicht! Wir liegen auf einem Steg, der direkt bei einer relaxten Kneipe ist und dessen laute Raggae-Töne einen richtig abschalten lassen! Das Wasser ist einfach unbeschreiblich, absolut türkisblau und glasklar. Hammer!!
Der Sonnenuntergang auf der Insel ist ebenfalls ein Highlight. Wir beobachten ihn von einem Steg aus und sehen wie sich der Himmel herrlich rötlich verfärbt! Einfach perfekt! So lässt es sich leben!! Ich hätte nie gedacht, dass Belize so ein Paradies ist! Wahnsinn!!
21.03.: Flores / Tikal
Heute müssen wir mal wieder früh raus: um 4 werden wir abgeholt und nach Tikal kutschiert. Wir haben ja schon ein wenig Angst, dass uns Tikal auch nicht mehr so recht erfreuen kann, nachdem wir schon so viele Maya-Stätten (7 an der Zahl) besichtigt haben. Um ca. 6 Uhr sind wir dann auch "schon" da. Wir hatten eigentlich gehofft vielleicht noch den Sonnenaufgang mitzubekommen, aber der fällt heute zwecks Nebel aus. Schade!
Mit einer Karte des riesigen Gebiets bewaffnet tigern wir los. Erfreulicherweise ist hier eigentlich so gut wie nichts los im Moment. Hat sich das Aufstehen wenigstens gelohnt. Erster Stopp ist ein riesiger Baum, der für die Maya die Verbindung zwischen Himmel und Erde verkörpert hat (ich hoffe, ich habe das richtig im Kopf behalten und schreibe hier keinen totalen Mist). Die Baumkrone sieht recht interessant aus: die Äste bilden fast sowas wie einen Teller oder eine Plattform. Weiter geht es über einen kleinen Dschungelpfad Richtung Haupttempel. Unterwegs bemerken wir ein paar Spider-Monkeys in den Baumwipfeln. Die Affen sind aber eher nur zu erahnen als wirklich zu sehen. Nach wenigen Minuten stehen wir dann auf der zentralen Plaza, die von Tempel I und II sowie 2 weitern Gebäudekomplexen eingerahmt wird. Leider ist der Platz von einigen lärmenden Schulklassen bevölkert. Ausserdem ist an Tempel I ein Gerüst befestigt, da wird wohl gerade etwas restauriert. Sehr fotogen ist das Gerüst aber leider nicht. Und raufklettern darf man da auch nicht :-(
Trotzdem ist die Plaza mit ihren Gebäuden schon ein imposanter Anblick. Auf den Tempel II darf man auch mittels einer etwas baufällig aussehenden Holzleiter-Konstruktion rauf. Oben angekommen haben wir einen tollen Ausblick über die Plaza. Die Treppen des Tempels gehen vor uns steil nach unten. Wiedermal stelle ich mir die Frage wieviele Mayas sich beim Ersteigen der Tempel wohl den Hals gebrochen haben.
Wieder unten angekommen läuft uns ein putziges Tierchen über den Weg, auf der Suche nach fressbaren Abfällen der Touris. Sieht ein bisschen wie ein Waschbär mit langem Schwanz aus. Genau jetzt gibt der Akku der Kamera auf und bis ich ihn gewechselt habe ist er (der Bär) ausgebüchst. Aber Carina hat ihn erwischt. Wir machen uns auf den Weg zu den nächsten Tempel. Da es viel mehr Wege gibt als auf unserer Map verzeichnet sind ist die Navigation etwas schwierig. Aber wir nehmen einfach mal die nächste Abzweigung. Das erweist sich als Glücksfall, denn vor uns auf dem Weg tauchen wieder zwei Viechers (auf unserer Karte war zwar eine Auflistung der hiesigen Tiere mit Bild und Namen, aber die habe ich gerade nicht griffbereit) auf. Sie sind sehr klein und sehen ein bisschen wie Mini-Ferkelchen aus. Putzig.
Nach einigen Metern durch den Dschungel stehen wir wieder auf einem Platz. Der ist aber etwas kleiner und auch nur von kleineren Gebäuden umgeben. Aber schön ruhig ist es. Wir machen eine kleine Pause auf einer Bank. Ich versuche auf der Karte zu erkennen wo der Pfad rechts von uns wohl hinführt habe aber keinen Erfolg. Naja, dann müssen wir es halt rausfinden. Bevor wir den Platz hier hinter uns lassen klettere ich noch den Hügel zu einem der Gebäude hoch. Carina wartet unten. Gerade als wir weiter wollen flattern über uns zwei Vögel hinweg. Auf Anhieb erkennt man sie an den riesigen Schnäbeln: Tukane! Sie lassen sich in einem der Bäume hinter diesem Gebäude nieder. Nichts wie hin! Wir sehen sie zwar rumhümpfen und hin und her fliegen, aber es ist immer ein Ast im Weg der das Fotografieren unmöglich macht. Mist. Wir verfolgen die Vögel mit ausgefahrenem Objektiv in der Hoffnung auf eine gute Möglichkeit. Leider sind die beiden Tukane etwas unruhig und halten sich einfach nicht still wenn man sie mal kurz sieht. Nach ca. 10 Minuten flattern sie dann davon. Wir verfolgen sie um den Tempel herum. Sie lassen sich etwas weiter weg auf einem anderen Wipfel nieder. Immerhin haben wir jetzt freie Sicht auf einen der beiden und er hält sich auch endlich still. Mal sehen ob man aus den Fotos was rausholen kann, denn er ist schon etwas weit weg.
Nach der Vogelbeobachtung geht es weiter durch den Dschungel. Wir landen unverhofft vor Tempel V. Die Holzleitern zur Besteigung sind leider gesperrt und sehen auch nicht mehr so toll aus. Hier sind ein paar Tafeln mit Fotos von der Freilegung des Tempels aufgestellt. Schon krass wie sehr überwuchert die alle waren. Aus der Luft muss das einfach ausgesehn haben wie ein bewaldeter Hügel. Unterwegs zu den nächsten Ruinen kommt es wieder zu einer Tiersichtung: Blattschneideameisen. Sieht schon lustig aus wie hunderte kleine gruene Blattteile den Baumstamm runtertanzen. Auf dem Boden ziehen die Ameisen dann über von mir sogenannte Ameisen-Highways weiter: der Boden ist eigentlich überall mit Laub bedeckt, nur dieser ca. 10 cm breite Streifen wurde von den Ameisen freigelegt.
Auf dem Weg zu Tempel IV kommen wir am nicht weiter freigelegten Tempel III und an einer Gruppe mit einem Guide vorbei, der gerade auf einen Baum deutet und dort 6 Tukane zählt. Ich sehe keinen einzigen. Ah, doch, da hat sich was bewegt. Und da. Leider sind die Vögel wieder sehr unstet und entweder verdeckt oder am Rumhüpfen. Kein gutes Foto möglich. Trotzdem warten wir 10 Minuten auf eine gute Möglichkeit - vergebens. Dann eben weiter zum Tempel. Den kann man auch wieder besteigen. Da er ganz aussen steht hat man von oben einen Überblick über Tikal. Naja, so viel sieht man eigentlich gar nicht: nur Dschungel und die Spitzen von den Tempeln I, II und III. Aber trotzdem hat man einen super Ausblick von hier. Wir sitzen bestimmt 15 Minuten auf den Treppen und geniessen die Sonne und den Ausblick.
Wieder unten machen wir uns wieder Richtung Zentrum auf. Unterwegs kommen wir zu einem Baum, der gerade von zwei anderen Touris unter die Lupe bzw. vors Objektiv genommen wird. Im Baum sitzen mehrere Tukane. Leider nur eine kleinere Art aber trotzdem schön anzusehen. Wir gesellen uns zu den anderen beiden und knipsen eifrig mit. Danach biegen wir mal wieder vom Hauptweg ab und kommen zu zwei mittelgrossen Pyramiden. Auf eine klettern wir gleich mal wieder rauf. Das ist inzwischen ganz schön anstrengend, da die Sonne hoch am Himmel steht und es sehr heiss wird. Schnell sind wir wieder unten und flüchten uns auf den schattigen Weg Richtung Zentrum zurück. Mal wieder stossen wir auf einige Affen - diesmal in fotografierbarer Entfernung - und 3 blaue Pfau-ähnlich Vögel.
Zurück am zentralen Platz ist wieder der waschbär-ähnliche Bursche vom Anfang unterwegs. Diesmal kann ich auch ein paar Fotos machen. Da wir inzwischen schon gut durchgeschwitzt sind beschliessen wir eine handvoll kleineren Tempel auszulassen und direkt zum etwas abgelegenen Tempel VI zu wandern. Die Wanderung dauert dann auch ca. ne halbe Stunde. Und der Tempel ist leider etwas zu klein geraten, um den Aufwand zu rechtfertigen. Also wieder ne halbe Stunde zurück. Es ist mittlerweile kurz nach 12, wir sind also inzwischen gute 6 Stunden hier unterwegs. Krass. Ist uns beiden nicht so lang vorgekommen. Aber wir haben dann jetzt auch eigentlich genug und steuern unseren Sammelpunkt für den Bus an. Der geht um 12:30.
Wir sind beide stark beieindruckt von Tikal. Die Anlage ist echt gigantisch! Das absolute Highlight in Sachen Maya-Tempeln. Unsere anfänglichen Befürchtungen waren also unbegründet.
Gegen halb 3 sind wir dann wieder in Flores. Nach einem guten Essen geht es noch an den See, ein wenig plantschen, sonnen und relaxen.
Mit einer Karte des riesigen Gebiets bewaffnet tigern wir los. Erfreulicherweise ist hier eigentlich so gut wie nichts los im Moment. Hat sich das Aufstehen wenigstens gelohnt. Erster Stopp ist ein riesiger Baum, der für die Maya die Verbindung zwischen Himmel und Erde verkörpert hat (ich hoffe, ich habe das richtig im Kopf behalten und schreibe hier keinen totalen Mist). Die Baumkrone sieht recht interessant aus: die Äste bilden fast sowas wie einen Teller oder eine Plattform. Weiter geht es über einen kleinen Dschungelpfad Richtung Haupttempel. Unterwegs bemerken wir ein paar Spider-Monkeys in den Baumwipfeln. Die Affen sind aber eher nur zu erahnen als wirklich zu sehen. Nach wenigen Minuten stehen wir dann auf der zentralen Plaza, die von Tempel I und II sowie 2 weitern Gebäudekomplexen eingerahmt wird. Leider ist der Platz von einigen lärmenden Schulklassen bevölkert. Ausserdem ist an Tempel I ein Gerüst befestigt, da wird wohl gerade etwas restauriert. Sehr fotogen ist das Gerüst aber leider nicht. Und raufklettern darf man da auch nicht :-(
Trotzdem ist die Plaza mit ihren Gebäuden schon ein imposanter Anblick. Auf den Tempel II darf man auch mittels einer etwas baufällig aussehenden Holzleiter-Konstruktion rauf. Oben angekommen haben wir einen tollen Ausblick über die Plaza. Die Treppen des Tempels gehen vor uns steil nach unten. Wiedermal stelle ich mir die Frage wieviele Mayas sich beim Ersteigen der Tempel wohl den Hals gebrochen haben.
Wieder unten angekommen läuft uns ein putziges Tierchen über den Weg, auf der Suche nach fressbaren Abfällen der Touris. Sieht ein bisschen wie ein Waschbär mit langem Schwanz aus. Genau jetzt gibt der Akku der Kamera auf und bis ich ihn gewechselt habe ist er (der Bär) ausgebüchst. Aber Carina hat ihn erwischt. Wir machen uns auf den Weg zu den nächsten Tempel. Da es viel mehr Wege gibt als auf unserer Map verzeichnet sind ist die Navigation etwas schwierig. Aber wir nehmen einfach mal die nächste Abzweigung. Das erweist sich als Glücksfall, denn vor uns auf dem Weg tauchen wieder zwei Viechers (auf unserer Karte war zwar eine Auflistung der hiesigen Tiere mit Bild und Namen, aber die habe ich gerade nicht griffbereit) auf. Sie sind sehr klein und sehen ein bisschen wie Mini-Ferkelchen aus. Putzig.
Nach einigen Metern durch den Dschungel stehen wir wieder auf einem Platz. Der ist aber etwas kleiner und auch nur von kleineren Gebäuden umgeben. Aber schön ruhig ist es. Wir machen eine kleine Pause auf einer Bank. Ich versuche auf der Karte zu erkennen wo der Pfad rechts von uns wohl hinführt habe aber keinen Erfolg. Naja, dann müssen wir es halt rausfinden. Bevor wir den Platz hier hinter uns lassen klettere ich noch den Hügel zu einem der Gebäude hoch. Carina wartet unten. Gerade als wir weiter wollen flattern über uns zwei Vögel hinweg. Auf Anhieb erkennt man sie an den riesigen Schnäbeln: Tukane! Sie lassen sich in einem der Bäume hinter diesem Gebäude nieder. Nichts wie hin! Wir sehen sie zwar rumhümpfen und hin und her fliegen, aber es ist immer ein Ast im Weg der das Fotografieren unmöglich macht. Mist. Wir verfolgen die Vögel mit ausgefahrenem Objektiv in der Hoffnung auf eine gute Möglichkeit. Leider sind die beiden Tukane etwas unruhig und halten sich einfach nicht still wenn man sie mal kurz sieht. Nach ca. 10 Minuten flattern sie dann davon. Wir verfolgen sie um den Tempel herum. Sie lassen sich etwas weiter weg auf einem anderen Wipfel nieder. Immerhin haben wir jetzt freie Sicht auf einen der beiden und er hält sich auch endlich still. Mal sehen ob man aus den Fotos was rausholen kann, denn er ist schon etwas weit weg.
Nach der Vogelbeobachtung geht es weiter durch den Dschungel. Wir landen unverhofft vor Tempel V. Die Holzleitern zur Besteigung sind leider gesperrt und sehen auch nicht mehr so toll aus. Hier sind ein paar Tafeln mit Fotos von der Freilegung des Tempels aufgestellt. Schon krass wie sehr überwuchert die alle waren. Aus der Luft muss das einfach ausgesehn haben wie ein bewaldeter Hügel. Unterwegs zu den nächsten Ruinen kommt es wieder zu einer Tiersichtung: Blattschneideameisen. Sieht schon lustig aus wie hunderte kleine gruene Blattteile den Baumstamm runtertanzen. Auf dem Boden ziehen die Ameisen dann über von mir sogenannte Ameisen-Highways weiter: der Boden ist eigentlich überall mit Laub bedeckt, nur dieser ca. 10 cm breite Streifen wurde von den Ameisen freigelegt.
Auf dem Weg zu Tempel IV kommen wir am nicht weiter freigelegten Tempel III und an einer Gruppe mit einem Guide vorbei, der gerade auf einen Baum deutet und dort 6 Tukane zählt. Ich sehe keinen einzigen. Ah, doch, da hat sich was bewegt. Und da. Leider sind die Vögel wieder sehr unstet und entweder verdeckt oder am Rumhüpfen. Kein gutes Foto möglich. Trotzdem warten wir 10 Minuten auf eine gute Möglichkeit - vergebens. Dann eben weiter zum Tempel. Den kann man auch wieder besteigen. Da er ganz aussen steht hat man von oben einen Überblick über Tikal. Naja, so viel sieht man eigentlich gar nicht: nur Dschungel und die Spitzen von den Tempeln I, II und III. Aber trotzdem hat man einen super Ausblick von hier. Wir sitzen bestimmt 15 Minuten auf den Treppen und geniessen die Sonne und den Ausblick.
Wieder unten machen wir uns wieder Richtung Zentrum auf. Unterwegs kommen wir zu einem Baum, der gerade von zwei anderen Touris unter die Lupe bzw. vors Objektiv genommen wird. Im Baum sitzen mehrere Tukane. Leider nur eine kleinere Art aber trotzdem schön anzusehen. Wir gesellen uns zu den anderen beiden und knipsen eifrig mit. Danach biegen wir mal wieder vom Hauptweg ab und kommen zu zwei mittelgrossen Pyramiden. Auf eine klettern wir gleich mal wieder rauf. Das ist inzwischen ganz schön anstrengend, da die Sonne hoch am Himmel steht und es sehr heiss wird. Schnell sind wir wieder unten und flüchten uns auf den schattigen Weg Richtung Zentrum zurück. Mal wieder stossen wir auf einige Affen - diesmal in fotografierbarer Entfernung - und 3 blaue Pfau-ähnlich Vögel.
Zurück am zentralen Platz ist wieder der waschbär-ähnliche Bursche vom Anfang unterwegs. Diesmal kann ich auch ein paar Fotos machen. Da wir inzwischen schon gut durchgeschwitzt sind beschliessen wir eine handvoll kleineren Tempel auszulassen und direkt zum etwas abgelegenen Tempel VI zu wandern. Die Wanderung dauert dann auch ca. ne halbe Stunde. Und der Tempel ist leider etwas zu klein geraten, um den Aufwand zu rechtfertigen. Also wieder ne halbe Stunde zurück. Es ist mittlerweile kurz nach 12, wir sind also inzwischen gute 6 Stunden hier unterwegs. Krass. Ist uns beiden nicht so lang vorgekommen. Aber wir haben dann jetzt auch eigentlich genug und steuern unseren Sammelpunkt für den Bus an. Der geht um 12:30.
Wir sind beide stark beieindruckt von Tikal. Die Anlage ist echt gigantisch! Das absolute Highlight in Sachen Maya-Tempeln. Unsere anfänglichen Befürchtungen waren also unbegründet.
Gegen halb 3 sind wir dann wieder in Flores. Nach einem guten Essen geht es noch an den See, ein wenig plantschen, sonnen und relaxen.
Samstag, 24. März 2012
20.03.: Bonampak - Flores
Heute ist es soweit, wir überqueren die Grenze nach Guatemala. Wir sind gespannt was uns dort erwarten wird. Zunächst befinden wir uns noch in unserem Indianer-Reservat irgendwo bei Bonampak und ich muss sagen, in dieser kleinen spartanischen Hütte unmittelbar neben dem kleinen Fluss habe ich nicht besonders gut geschlafen. Wenigstens die Mücken haben mich verschont, aber bei jeden Mal umdrehen, hatte ich das Gefühl das Bett fällt in alle Einzelteile auseinander...
Unsere Begleiter, der Amerikaner, das Pärchen aus Frankfreich und die beiden Mädels aus Holland sind auch alle schon auf den Beinen und gemeinsam warten wir darauf, was uns heute erwarten wird. Bevor es losgeht bekommen wir noch ein Frühstück, das ein bisschen spärlich ausfällt und dann werden wir auch schon abgeholt. Die beiden Holländerinnen verlassen uns an dieser Stelle, der Rest bleibt uns erhalten. Wir sind wirklich sehr froh, dass Morgan, der Amerikaner, sehr gut Spanisch spricht, so stehen wir nicht ganz so planlos da.
Wir fahren erstmal mit dem Auto zu einem kleinen Van, der uns dann zum Fluss bringt, wo wir erstmal 5 mexikanische Minuten (entspricht ungefaehr 30-45 Minuten) warten, dann gehts mit dem Boot ca. 30 Minuten flussaufwärts und auf das andere Ufer, denn da liegt Guatemala. Es gibt keinen Steg, so dass wir vom Boot aus über den Schlamm bergauf kraxeln müssen. Wir werden bereits überfallen von einer Horde Einheimischer, die unsere Pesos in Quetzals zum guten Kurs umwechseln wollen. Ha ha, dass ich nicht lache!! Oben angekommen bekommen wir ein Einwanderungsformular in die Hände gedrückt und müssen wieder warten. Nach einer weiteren halben Stunde dürfen wir dann mit einem guatemalischen Bus auf guatemalischen "Strassen" fahren. Die Strasse ist eigentlich nur ein Sandweg, der über Stock und Stein geht. Als erstes fahren wir zur Immigration Office. Überall stehen schwer bewaffnete Menschen rum und wir entscheiden, der mit der Pump-Gun hat im Zweifelsfall immer Recht, so dass wir brav allen Anweisungen Folge leisten. ;-) Obwohl uns gesagt wurde, die Behörde kein Geld für die Einreise verlangt, müssen wir natürlich dennoch bezahlen. Da wir im Hintergrund die schweren Waffen haben, zögern wir natürlich nicht lange und legen die Quetzals auf den Tisch. Tja und schon sind wir eingereist!
Die Fahrt im Bus dauert nun noch ca. 3 Stunden. Es dauert knapp 2 Stunden bis wir endlich asphaltierte Strassen erreichen. Ja, das ist schon ein angenehmeres Fahrgefühl!! :-)
Gegen 3 erreichen wir dann endlich die Stadt Flores, bzw. eigentlich ist es ja eine Insel im Peten-Itza-See, aber wir sind überrascht, wie schön es hier eigentlich ist. Wir finden eine günstige Unterkunft, für umgerechnet 4,50 EUR pro Person, die echt in Ordnung ist. Als erstes gönnen wir uns einen Sprung in den See. Vom Steg aus kann man hier einfach reinspringen. Das Wasser ist herrlich. Genau die richtige Temperatur!! Wir chillen noch ein bisschen mit unseren Begleitern, ehe wir uns ein nettes kleines Lokal mit Blick auf den Sonnenuntergang am See suchen. Ja, so läßt es sich hier schon aushalten.
Am Abend treffen wir uns dann nochmal mit den Anderen auf unserer Dachterasse auf ein Bierchen und ein Schwätzchen. :-)
Unsere Begleiter, der Amerikaner, das Pärchen aus Frankfreich und die beiden Mädels aus Holland sind auch alle schon auf den Beinen und gemeinsam warten wir darauf, was uns heute erwarten wird. Bevor es losgeht bekommen wir noch ein Frühstück, das ein bisschen spärlich ausfällt und dann werden wir auch schon abgeholt. Die beiden Holländerinnen verlassen uns an dieser Stelle, der Rest bleibt uns erhalten. Wir sind wirklich sehr froh, dass Morgan, der Amerikaner, sehr gut Spanisch spricht, so stehen wir nicht ganz so planlos da.
Wir fahren erstmal mit dem Auto zu einem kleinen Van, der uns dann zum Fluss bringt, wo wir erstmal 5 mexikanische Minuten (entspricht ungefaehr 30-45 Minuten) warten, dann gehts mit dem Boot ca. 30 Minuten flussaufwärts und auf das andere Ufer, denn da liegt Guatemala. Es gibt keinen Steg, so dass wir vom Boot aus über den Schlamm bergauf kraxeln müssen. Wir werden bereits überfallen von einer Horde Einheimischer, die unsere Pesos in Quetzals zum guten Kurs umwechseln wollen. Ha ha, dass ich nicht lache!! Oben angekommen bekommen wir ein Einwanderungsformular in die Hände gedrückt und müssen wieder warten. Nach einer weiteren halben Stunde dürfen wir dann mit einem guatemalischen Bus auf guatemalischen "Strassen" fahren. Die Strasse ist eigentlich nur ein Sandweg, der über Stock und Stein geht. Als erstes fahren wir zur Immigration Office. Überall stehen schwer bewaffnete Menschen rum und wir entscheiden, der mit der Pump-Gun hat im Zweifelsfall immer Recht, so dass wir brav allen Anweisungen Folge leisten. ;-) Obwohl uns gesagt wurde, die Behörde kein Geld für die Einreise verlangt, müssen wir natürlich dennoch bezahlen. Da wir im Hintergrund die schweren Waffen haben, zögern wir natürlich nicht lange und legen die Quetzals auf den Tisch. Tja und schon sind wir eingereist!
Die Fahrt im Bus dauert nun noch ca. 3 Stunden. Es dauert knapp 2 Stunden bis wir endlich asphaltierte Strassen erreichen. Ja, das ist schon ein angenehmeres Fahrgefühl!! :-)
Gegen 3 erreichen wir dann endlich die Stadt Flores, bzw. eigentlich ist es ja eine Insel im Peten-Itza-See, aber wir sind überrascht, wie schön es hier eigentlich ist. Wir finden eine günstige Unterkunft, für umgerechnet 4,50 EUR pro Person, die echt in Ordnung ist. Als erstes gönnen wir uns einen Sprung in den See. Vom Steg aus kann man hier einfach reinspringen. Das Wasser ist herrlich. Genau die richtige Temperatur!! Wir chillen noch ein bisschen mit unseren Begleitern, ehe wir uns ein nettes kleines Lokal mit Blick auf den Sonnenuntergang am See suchen. Ja, so läßt es sich hier schon aushalten.
Am Abend treffen wir uns dann nochmal mit den Anderen auf unserer Dachterasse auf ein Bierchen und ein Schwätzchen. :-)
19.03.: Palenque - Bonampak
Nach 3 Tagen verlassen wir Palenque wieder. Heute geht es zu 2 weiteren, etwas abgelegeneren Maya-Anlagen: Bonampak und Yaxchilan. Und übernachtet wird bei den Mayas der Gegend.
Also stehen wir mal wieder viel zu früh auf und warten auf unseren Bus. Der natürlich nach mexikanischer Zeit kommt, nicht nach der wirklichen. Aber Hauptsache er kommt. Der Bus ist diesmal nicht ganz so voll. Wir sitzen zu zweit vorne neben dem Fahrer. Ob das so ein guter Platz ist? Wenn der Fahrer genau so ein Raser ist wie der vor zwei Tagen wird das sicher anstrengend... Aber wir haben Glück, er hat es nicht ganz so eilig und fährt eher gemütlich dahin.
Nach 2 Stunden Fahrt gibt es dann das von Carina sehnlichst erwartete Frühstücksbuffet. Wir müssen uns aber erstmal 10 min anstellen, da hier scheinbar alle Tourbusse anhalten. Aber dafür läßt die Auswahl dann nicht zu wünschen übrig. Kurz vor der Weiterfahrt suchen wir noch schnell die Toiletten auf. Dabei entdeckt Carina einen Papagei, der dort auf einer Tür rumsitzt. Ich halte ihm gleich mal meine Hand hin und er steigt auch gleich auf und kraxelt auf meine Schulter. Von da geht es weiter auf den Rucksack und er versucht seinen Kopf reinzustecken. Ich versuche ihn wieder auf die Hand zu bekommen, werde aber nur gebissen. Sowas. Der grüne Vogel will auch nicht wieder auf einen Ast gesetzt werden. Da unser Bus schon wartet marschiere ich kurzerhand mit Papagei los. Er wird dann schon absteigen wenn er will. Am Ausgang grinst mich ein Mexikaner an und nimmt mir den Papagei ab. Hm, schade, dachte schon wir bekommen nen Spielgefährten für Jack ;-)
Nach einer weiteren Stunden kommen wir dann kurz vor Bonampak an. Hier müssen wir umsteigen, da nur Gefährte der hier ansäßigen Indianer weiterfahren dürfen. So brausen wir über eine Schotterstrasse durch den Dschungel. Dann sind wir auch schon bei den Ruinen. Naja, nach all den bisherigen Ruinen muss ich sagen ich bin nicht sehr beeindruckt. Das einzig wirklich bemerkenswerte sind die bisher einzigen entdeckten erhaltenen Maya-Wandmalereien in einem der Tempel. Naja, wenigstens kann man ein wenig herumkraxeln.
Nach ca. einer Stunde geht es zurück zu unserem Van und dann weiter Richtung Yaxchilan. Um dorthin zu kommen müssen wir abermals umsteigen, diesmal in ein kleines Boot. Damit geht es ca. ne halbe Stunde flussaufwärts nach Yaxchilan. Diese Tempel erweisen sich als etwas interessanter. Am besten gefällt mir das erste erhaltene Haus das wir betreten: El Labyrinto. Es hat sehr gut erhaltene Gänge in denen man auch rumlaufen kann. Zum Glück habe ich meine Taschenlampe griffbereit und husche gleich mal in die Tunnel. Na da kommt doch Indiana-Jones-Feeling auf. Ich bin begeistert! Carina interessiert das nicht unbedingt und wartet am Ausgang. Auch die ein oder andere Fledermaus ist über meine Anwesenheit nicht sonderlich erfreut und fliegt quiekend davon.
Wir wandern dann noch weiter durch die Tempelanlage, es gibt hier einige Häuser zu besichtigen. Nachdem wir durch einige geschlendert sind, ersteigen wir eine ziemlich steile Treppe zum Haupttempel. In diesem gibt es eine schöne Statue von einem der hiesigen Maya-Könige. Leider ohne Kopf, der wurde angeblich von Holzfällern geklaut. Wir umrunden den Tempel und treffen auf ein paar Leute aus unserem Bus. Sie machen uns auf einen Skorpion aufmerksam, der an einem Baum sitzt. Er ist über und über bedeckt mit Eiern oder Baby-Skorpionen. Interessant.
Um uns herum hört man wieder überall Brüllaffen. Leider sind bisher keine zu sehen. In der Hoffnung auf eine Sichtung schlagen wir den Dschungel-Pfad zu einer etwas abgelegeneren Gebäudegruppe ein. Hier sind wir zwar fast allein, aber Affen gibts auch keine. Also wieder zurück Richtung Ausgang. Unterwegs gibt es noch einen Gebäudekomplex. Da wir inzwischen wohl hunderte Steinhaufen-Fotos haben wissen wir nicht so recht was wir hier noch fotografieren oder geniessen sollen. Also geht es quasi nonstop weiter Richtung Ausgang. Als wir schon wieder ein paar Meter bergabwärts durch den Dschungel zurück gelegt haben höre ich es über mir plötzlich rascheln. Die Affen sind da! Von hier unten leider schlecht zu erkennen, aber von der letzten Ruine aus müsste es besser gehen. Also sprinte ich zurück den Berg hoch. Carina wartet unterdessen auf dem Weg auf mich. Oben angekommen haste ich zu dem Eck in dem die Affen sein müssen. Von hier hat man schon eine ziemlich gute Sicht, aber es ginge noch besser. Also kraxel ich den nächsten Tempel hoch (nein, nicht über die Treppen sondern über die Wand...) Und kann von oben ein paar gute Fotos schiessen. Sehr schön.
Dann fahren wir auch schon wieder zurück. Unterwegs weist uns unser "Kapitän" zweimal auf Krokodile am Ufer hin. Leider springen sie immer gleich ins Wasser wenn unser Boot näher kommt, also sehen wir nicht wirklich was.
Jetzt bekommen wir noch ein Essen, dann geht es zu unserem Nachtlager. Ich bin ja gespannt wie das sein wird. Aus unserem Bus kommen nur zwei holländische Mädels mit zu den Indianern, der Rest fährt zurück nach Palenque. Unterwegs sammeln wir dann noch einen Ami aus einem anderen Bus auf, der auch zu den Indianern mitkommt. Es stellt sich heraus, dass er der einzige von uns fünf ist, der akzeptabel spanisch spricht. Wir sind froh, dass er zu uns gestossen ist.
Das Indianerdorf liegt in der Nähe von Bonampak und ist schon ein ziemlich verlassenes Nest. Die Unterkünfte die wir bekommen sind aber schon ganz OK. Wir haben eine eigene Hütte mit einem Bett und einem Moskitonetz. Was wollen wir mehr? Es stellt sich heraus, dass noch ein französisches Pärchen hier ist. Somit sind wir also sieben. Um uns herum sind einige der Maya-Frauen. Männer sehen wir nicht. Wir verständigen uns mit Händen und Füssen, englisch spricht hier niemand. Aber wir kommen schon einigermassen klar. Nach dem Abendessen sitzen wir in einer geselligen Runde mit den anderen Reisenden zusammen und tauschen unsere Erlebnisse aus. Es ist eine sehr witzige Runde. So klingt der Abend aus.
Also stehen wir mal wieder viel zu früh auf und warten auf unseren Bus. Der natürlich nach mexikanischer Zeit kommt, nicht nach der wirklichen. Aber Hauptsache er kommt. Der Bus ist diesmal nicht ganz so voll. Wir sitzen zu zweit vorne neben dem Fahrer. Ob das so ein guter Platz ist? Wenn der Fahrer genau so ein Raser ist wie der vor zwei Tagen wird das sicher anstrengend... Aber wir haben Glück, er hat es nicht ganz so eilig und fährt eher gemütlich dahin.
Nach 2 Stunden Fahrt gibt es dann das von Carina sehnlichst erwartete Frühstücksbuffet. Wir müssen uns aber erstmal 10 min anstellen, da hier scheinbar alle Tourbusse anhalten. Aber dafür läßt die Auswahl dann nicht zu wünschen übrig. Kurz vor der Weiterfahrt suchen wir noch schnell die Toiletten auf. Dabei entdeckt Carina einen Papagei, der dort auf einer Tür rumsitzt. Ich halte ihm gleich mal meine Hand hin und er steigt auch gleich auf und kraxelt auf meine Schulter. Von da geht es weiter auf den Rucksack und er versucht seinen Kopf reinzustecken. Ich versuche ihn wieder auf die Hand zu bekommen, werde aber nur gebissen. Sowas. Der grüne Vogel will auch nicht wieder auf einen Ast gesetzt werden. Da unser Bus schon wartet marschiere ich kurzerhand mit Papagei los. Er wird dann schon absteigen wenn er will. Am Ausgang grinst mich ein Mexikaner an und nimmt mir den Papagei ab. Hm, schade, dachte schon wir bekommen nen Spielgefährten für Jack ;-)
Nach einer weiteren Stunden kommen wir dann kurz vor Bonampak an. Hier müssen wir umsteigen, da nur Gefährte der hier ansäßigen Indianer weiterfahren dürfen. So brausen wir über eine Schotterstrasse durch den Dschungel. Dann sind wir auch schon bei den Ruinen. Naja, nach all den bisherigen Ruinen muss ich sagen ich bin nicht sehr beeindruckt. Das einzig wirklich bemerkenswerte sind die bisher einzigen entdeckten erhaltenen Maya-Wandmalereien in einem der Tempel. Naja, wenigstens kann man ein wenig herumkraxeln.
Nach ca. einer Stunde geht es zurück zu unserem Van und dann weiter Richtung Yaxchilan. Um dorthin zu kommen müssen wir abermals umsteigen, diesmal in ein kleines Boot. Damit geht es ca. ne halbe Stunde flussaufwärts nach Yaxchilan. Diese Tempel erweisen sich als etwas interessanter. Am besten gefällt mir das erste erhaltene Haus das wir betreten: El Labyrinto. Es hat sehr gut erhaltene Gänge in denen man auch rumlaufen kann. Zum Glück habe ich meine Taschenlampe griffbereit und husche gleich mal in die Tunnel. Na da kommt doch Indiana-Jones-Feeling auf. Ich bin begeistert! Carina interessiert das nicht unbedingt und wartet am Ausgang. Auch die ein oder andere Fledermaus ist über meine Anwesenheit nicht sonderlich erfreut und fliegt quiekend davon.
Wir wandern dann noch weiter durch die Tempelanlage, es gibt hier einige Häuser zu besichtigen. Nachdem wir durch einige geschlendert sind, ersteigen wir eine ziemlich steile Treppe zum Haupttempel. In diesem gibt es eine schöne Statue von einem der hiesigen Maya-Könige. Leider ohne Kopf, der wurde angeblich von Holzfällern geklaut. Wir umrunden den Tempel und treffen auf ein paar Leute aus unserem Bus. Sie machen uns auf einen Skorpion aufmerksam, der an einem Baum sitzt. Er ist über und über bedeckt mit Eiern oder Baby-Skorpionen. Interessant.
Um uns herum hört man wieder überall Brüllaffen. Leider sind bisher keine zu sehen. In der Hoffnung auf eine Sichtung schlagen wir den Dschungel-Pfad zu einer etwas abgelegeneren Gebäudegruppe ein. Hier sind wir zwar fast allein, aber Affen gibts auch keine. Also wieder zurück Richtung Ausgang. Unterwegs gibt es noch einen Gebäudekomplex. Da wir inzwischen wohl hunderte Steinhaufen-Fotos haben wissen wir nicht so recht was wir hier noch fotografieren oder geniessen sollen. Also geht es quasi nonstop weiter Richtung Ausgang. Als wir schon wieder ein paar Meter bergabwärts durch den Dschungel zurück gelegt haben höre ich es über mir plötzlich rascheln. Die Affen sind da! Von hier unten leider schlecht zu erkennen, aber von der letzten Ruine aus müsste es besser gehen. Also sprinte ich zurück den Berg hoch. Carina wartet unterdessen auf dem Weg auf mich. Oben angekommen haste ich zu dem Eck in dem die Affen sein müssen. Von hier hat man schon eine ziemlich gute Sicht, aber es ginge noch besser. Also kraxel ich den nächsten Tempel hoch (nein, nicht über die Treppen sondern über die Wand...) Und kann von oben ein paar gute Fotos schiessen. Sehr schön.
Dann fahren wir auch schon wieder zurück. Unterwegs weist uns unser "Kapitän" zweimal auf Krokodile am Ufer hin. Leider springen sie immer gleich ins Wasser wenn unser Boot näher kommt, also sehen wir nicht wirklich was.
Jetzt bekommen wir noch ein Essen, dann geht es zu unserem Nachtlager. Ich bin ja gespannt wie das sein wird. Aus unserem Bus kommen nur zwei holländische Mädels mit zu den Indianern, der Rest fährt zurück nach Palenque. Unterwegs sammeln wir dann noch einen Ami aus einem anderen Bus auf, der auch zu den Indianern mitkommt. Es stellt sich heraus, dass er der einzige von uns fünf ist, der akzeptabel spanisch spricht. Wir sind froh, dass er zu uns gestossen ist.
Das Indianerdorf liegt in der Nähe von Bonampak und ist schon ein ziemlich verlassenes Nest. Die Unterkünfte die wir bekommen sind aber schon ganz OK. Wir haben eine eigene Hütte mit einem Bett und einem Moskitonetz. Was wollen wir mehr? Es stellt sich heraus, dass noch ein französisches Pärchen hier ist. Somit sind wir also sieben. Um uns herum sind einige der Maya-Frauen. Männer sehen wir nicht. Wir verständigen uns mit Händen und Füssen, englisch spricht hier niemand. Aber wir kommen schon einigermassen klar. Nach dem Abendessen sitzen wir in einer geselligen Runde mit den anderen Reisenden zusammen und tauschen unsere Erlebnisse aus. Es ist eine sehr witzige Runde. So klingt der Abend aus.
Sonntag, 18. März 2012
18.03.: Palenque
Anscheinend waren heute Nacht die Brüllaffen ziemlich aktiv, weil Hank um 4 Uhr vor die Tür gegangen ist um nach dem Rechten zu sehen. Ich hab von alledem nichts mitbekommen, da ich geschlafen habe, wie ein Baby! Allerdings um 6 ist auch meine Schlafruhe gestört und ich springe voller Tatendrang und vor allem ohne Kopfschmerzen aus den Federn.
Wie jeden Tag beginnen wir auch diesen mit einem ausgiebigen Frühstück bevor wir uns auf den Weg zu den Ruinen von Palenque machen. Aus dem Lonely Planet entnehmen wir, dass es nur rund ein Kilometer zu gehen ist bis zum Eingang, aber dieser Kilometer hat es doch ganz schön in sich. Es geht bergauf und die Sonne brennt schon wieder gut runter! Ich bin eigentlich schon vor dem Eintritt in den Park fix und fertig, aber jetzt geht es erst los. Unglücklicherweise ist heute Sonntag und es sind auch unzählige Mexikaner auf die Idee gekommen, heute die Ruinen zu erforschen. Ganze Schulklassen tummeln sich auf dem Gelände! Ätzend! Um den Menschenmassen irgendwie zu entkommen gehen wir erstmal dahin, wo sonst niemand hingeht, nämlich Richtung Ausgang, denn dort befinden sich ein paar Wasserfälle und ebenfalls Ruinen. Tatsächlich, hier ist fast niemand und das Beste: Urwald, d. h. viel Schatten! :-)
Irgendwann müssen wir aber doch zu den Hauptruinen zurückkehren. Glücklicherweise haben sich die Menschenmassen wenigstens ein bisschen verlaufen, so dass wir einen Tempel nach dem anderen hochkraxeln und die jeweilige Aussicht geniessen. Die Tempelanlage ist an sich echt sehr cool und schaut wieder ganz anders aus, als die vorigen. Die einzelnen Wege sind nur immer ziemlich weit zu laufen und die Stufen, die man empor klettern muss, um an die Spitze zu kommen, haben es jeweils ordentlich in sich. Allesamt kaum breiter als die Füsse und mit 30 cm sind das noch die kleinen Stufen. Teilweise komm ich mit meinem Rock gar nicht hoch und muss mich erst abstützen, bevor ich hochkrabbeln kann.
Insgesamt schlendern wir gut 3 1/2 Stunden über das Gelände, bis es mir aufgrund der zunehmenden Hitze und der Menschenmassen einfach zu viel wird. Ich mag nicht mehr. Hank weiss was das heißt, wenn ich sage, ich mag nimmer! D. h. ich mag SOFORT raus und basta. :-) Auch die auf dem Rückweg befindlichen Brüllaffen, die Hank begeistert betrachtet interessieren mich eher weniger. Wie gesagt: Ich mag nimmer!! :-)
Gegen 13:00 Uhr kehren wir zu unserem Hotel zurück und machen uns Poolfertig. Ja, diese Abfrischung tut einfach gut! Danach noch ein Mittagessen und einen gemischten Fruit-Shake und alles ist gut. Hank möchte sich noch ein Museum anschauen, aber ich - wie gesagt: ich mag nimmer - bleibe im Hotel und ruh mich ein bisschen aus.
Als Hank wieder kommt, springen wir in das nächste Collectivo (das sind Minivans, die regelmaessig von Palenque Stadt zu den Ruinen fahren und die Leute fuer 10 Pesos, umgerechnet ca. 60 ct. mitnehmen) und fahren in die Stadt. Dort buchen wir unseren Trip für morgen. Jetzt wird es nämlich ernst: wir nähern uns in grossen Schritten Guatemala und wollen da nich völlig planlos dastehen, deshalb eine organisierte Überfahrt mit Übernachtung! Naja, we will see.
Jetzt sitzen wir auf jeden Fall erstmal im Internet-Cafe und der Tag neigt sich dem Ende zu...
Wie jeden Tag beginnen wir auch diesen mit einem ausgiebigen Frühstück bevor wir uns auf den Weg zu den Ruinen von Palenque machen. Aus dem Lonely Planet entnehmen wir, dass es nur rund ein Kilometer zu gehen ist bis zum Eingang, aber dieser Kilometer hat es doch ganz schön in sich. Es geht bergauf und die Sonne brennt schon wieder gut runter! Ich bin eigentlich schon vor dem Eintritt in den Park fix und fertig, aber jetzt geht es erst los. Unglücklicherweise ist heute Sonntag und es sind auch unzählige Mexikaner auf die Idee gekommen, heute die Ruinen zu erforschen. Ganze Schulklassen tummeln sich auf dem Gelände! Ätzend! Um den Menschenmassen irgendwie zu entkommen gehen wir erstmal dahin, wo sonst niemand hingeht, nämlich Richtung Ausgang, denn dort befinden sich ein paar Wasserfälle und ebenfalls Ruinen. Tatsächlich, hier ist fast niemand und das Beste: Urwald, d. h. viel Schatten! :-)
Irgendwann müssen wir aber doch zu den Hauptruinen zurückkehren. Glücklicherweise haben sich die Menschenmassen wenigstens ein bisschen verlaufen, so dass wir einen Tempel nach dem anderen hochkraxeln und die jeweilige Aussicht geniessen. Die Tempelanlage ist an sich echt sehr cool und schaut wieder ganz anders aus, als die vorigen. Die einzelnen Wege sind nur immer ziemlich weit zu laufen und die Stufen, die man empor klettern muss, um an die Spitze zu kommen, haben es jeweils ordentlich in sich. Allesamt kaum breiter als die Füsse und mit 30 cm sind das noch die kleinen Stufen. Teilweise komm ich mit meinem Rock gar nicht hoch und muss mich erst abstützen, bevor ich hochkrabbeln kann.
Insgesamt schlendern wir gut 3 1/2 Stunden über das Gelände, bis es mir aufgrund der zunehmenden Hitze und der Menschenmassen einfach zu viel wird. Ich mag nicht mehr. Hank weiss was das heißt, wenn ich sage, ich mag nimmer! D. h. ich mag SOFORT raus und basta. :-) Auch die auf dem Rückweg befindlichen Brüllaffen, die Hank begeistert betrachtet interessieren mich eher weniger. Wie gesagt: Ich mag nimmer!! :-)
Gegen 13:00 Uhr kehren wir zu unserem Hotel zurück und machen uns Poolfertig. Ja, diese Abfrischung tut einfach gut! Danach noch ein Mittagessen und einen gemischten Fruit-Shake und alles ist gut. Hank möchte sich noch ein Museum anschauen, aber ich - wie gesagt: ich mag nimmer - bleibe im Hotel und ruh mich ein bisschen aus.
Als Hank wieder kommt, springen wir in das nächste Collectivo (das sind Minivans, die regelmaessig von Palenque Stadt zu den Ruinen fahren und die Leute fuer 10 Pesos, umgerechnet ca. 60 ct. mitnehmen) und fahren in die Stadt. Dort buchen wir unseren Trip für morgen. Jetzt wird es nämlich ernst: wir nähern uns in grossen Schritten Guatemala und wollen da nich völlig planlos dastehen, deshalb eine organisierte Überfahrt mit Übernachtung! Naja, we will see.
Jetzt sitzen wir auf jeden Fall erstmal im Internet-Cafe und der Tag neigt sich dem Ende zu...
17.03.: Palenque
In der Früh steht erstmal ein Hotelwechsel an: wir wollten ja eigentlich in die Nähe der Ruinen. Also springen wir mal wieder in ein Taxi und brausen in die City. Als wir gestern angekommen sind hat mir ein typischer "Touri-Fänger" den Flyer von seinem "Touri-Ausflugs-Büro" in die Hand gedrückt. Da bei den Ausflügen schon was für uns dabei war besuchen wir das Büro auch gleich mal. Wir buchen einen Ausflug für den Nachmittag zu den Wasserfällen Misol Ha und Agua Azul. Ausserdem informieren wir uns über die Fahrt von hier Richtung Guatemala. Das kann man auch mit dieser Agentur machen. Da unser spanisch ja nicht so toll ist und man in Guatemala mit englisch nicht weit kommen soll werden wir das wohl machen. Aber eins nach dem anderen.
Erstmal brauchen wir wieder mal Cash. Nebenan in der ADO-Bushaltestelle wo wir gestern angekommen sind steht auch ein ATM. Ich stecke meine Karte rein, bekomme aber kein Geld. Hm, vielleicht schon zu viel verprasst... Dann halt mit Carinas Karte. Argh, sie bekommt auch nichts! Naja, vielleicht ist der Automat kaputt oder leer. Also ab in die Innenstadt, da gibt es laut Reiseführer noch einen Automaten. Unterwegs stoßen wir auf einen weiteren ATM: selbes Ergebnis wie vorhin *schluck*. Schön langsam wird uns etwas flau im Magen. Wir marschieren weiter, laut Karte müsste gleich eine Bank kommen. Hm, die scheint wohl nicht mehr zu existieren. Uiuiui... Noch einen Block weiter kommt dann doch eine Bank. Vor der steht auch schon eine Schlange Mexikaner an. Wir reihen uns ein. Als wir dann endlich dran sind steigt die Spannung: beim ersten Automaten den ich versuche geht wieder nix! Aber bei dem waren bisher auch keine Mexikaner. Nächtser Automat: YIPPIE, er spuckt Pesos aus! Puh, uns fällt ein riesen Gebirge von Herzen!
Jetzt können wir uns auch wieder eine Unterkunft leisten. Also ab ins Taxi und Richtung dem ausgesuchten Hotel. Wir ergattern das letzte freie Zimmer. Bis unsere Tour startet haben wir noch 2 Stunden Zeit, also ab in den Pool. Leider ist der Pool nicht wie vom Reiseführer versprochen von einer Horde Affen belagert. Naja, die werden schon irgendwo sein, die finden wir schon noch!
Nach der Erfrischung machen wir uns für den Ausflug fertig und gehen vor an die Strasse, wo wir um 13 Uhr abgeholt werden sollen. Während unserer Wartezeit kommen ein paar Kanadier mit ihrem "Schiff" - ein Wohnmobil in Busgröße - an und versuchen auf den Campingplatz unseres Hotels zu kommen. Das gelingt erst in zweiten Anlauf aus der anderen Richtung. Schon cool so ein Riesenwohnmobil. Aber man muss doch auch damit umgehen koennen...
Um 13:20 werden wir dann schließlich aufgegabelt. Unser Minivan-Fahrer düst mit einer irren Geschwindigkeit los. Überholt wird alles und ohne Rücksicht auf mögliche Verluste. Aber wir kommen unversehrt bei Misol Ha an. Der Wasserfall ist etwas ueber 30 m hoch und stürzt in ein rundes Becken in dem man schwimmen kann. Während Carina noch Fotos schießt bin ich auch schon im Wasser und schwimme zum anderen Ufer. Hier geht es ein paar Felsen hoch in eine Höhle. Leider habe ich meine Taschenlampe grad nicht in der Badehose, also gibts nicht viel zu sehen. Zurück am anderen Ufer überrascht mich Carina mit der Ansage, dass sie auch ins Wasser geht. Ich muss auf die Sachen aufpassen (v.a. auf ihre Camera, die nicht mal ein wenig schief liegen darf). Hm, lieber wäre ich ja nochmal zu der Höhle gelaufen, diesmal mit Taschenlampe. Auf Carina ist auch kein Verlass mehr ;-)
So, es geht wieder weiter mit unserem rasenden Minivan-Fahrer. Agua Azul ist ca. 40. km von hier entfernt. Auf der rasanten Fahrt werden wir gut durchgeschüttelt. Was soll ich sagen, Agua Azul sieht echt gigantisch aus! Über zig Kaskaden stürzt das Wasser. Die Farbe des Wassers ist auch sehr toll. Am Fluss schlängelt sich ein Pfad hinauf, den wir natürlich entlang wandern. Es wird zwar immer unspektakulärer, aber wir wandern trotzdem weiter. Kurz vor dem Ende werden wir aber leider aufgehalten und dürfen nicht weitergehen. Wir sind wohl zu spät dran. Mist, jetzt werden wir nie erfahren, ob noch was tolles gekommen wäre...
Also wandern wir wieder zurück und entspannen noch ein wenig, bevor es wieder mit dem Van Richtung Hotel geht. Auf der Fahrt wechselt unserer Fahrer plötzlich die Spur und fetzt auf einen Bus zu, der die Warnblinker einschaltet. Äh hallo, was soll denn das jetzt wieder? Kurz vor der Kollision bremsen wir und stehen jetzt mitten auf der Landstrasse. Weil? Naja, 3 Fahrgäste aus unserem Van wollen nicht zurück nach Palenque sondern weiter nach San Cristobal. Also steigen sie hier um. Ahja. Hätte man sich da nicht auch auf einem Parkplatz treffen können?
Gegen halb 8 sind wir dann wieder im Hotel. War doch ein sehr toller Ausflug! Carina klagt plötzlich über Kopfschmerzen, wirft ein Aspirin ein und geht ins Bett. Hm, müde bin ich aber noch nicht... Also gönne ich mir ein Corona, setze mich in den bequemen Stuhl vor unserer Tür und lese noch ein paar Seiten. Es ist schon stockdunkel, um mich herum raschelt es überall. Das verstärkt den Gruseleffekt meines Gruselromans (die sind da grad in einer Höhle und haben komische Geräusche gehört, die das Monster verursacht hat) noch. Mit meiner Taschenlampe bewaffnet mache ich mich dann noch auf die Suche nach den hiesigen Monstern im Busch, finde aber leider nichts *grummel*
Erstmal brauchen wir wieder mal Cash. Nebenan in der ADO-Bushaltestelle wo wir gestern angekommen sind steht auch ein ATM. Ich stecke meine Karte rein, bekomme aber kein Geld. Hm, vielleicht schon zu viel verprasst... Dann halt mit Carinas Karte. Argh, sie bekommt auch nichts! Naja, vielleicht ist der Automat kaputt oder leer. Also ab in die Innenstadt, da gibt es laut Reiseführer noch einen Automaten. Unterwegs stoßen wir auf einen weiteren ATM: selbes Ergebnis wie vorhin *schluck*. Schön langsam wird uns etwas flau im Magen. Wir marschieren weiter, laut Karte müsste gleich eine Bank kommen. Hm, die scheint wohl nicht mehr zu existieren. Uiuiui... Noch einen Block weiter kommt dann doch eine Bank. Vor der steht auch schon eine Schlange Mexikaner an. Wir reihen uns ein. Als wir dann endlich dran sind steigt die Spannung: beim ersten Automaten den ich versuche geht wieder nix! Aber bei dem waren bisher auch keine Mexikaner. Nächtser Automat: YIPPIE, er spuckt Pesos aus! Puh, uns fällt ein riesen Gebirge von Herzen!
Jetzt können wir uns auch wieder eine Unterkunft leisten. Also ab ins Taxi und Richtung dem ausgesuchten Hotel. Wir ergattern das letzte freie Zimmer. Bis unsere Tour startet haben wir noch 2 Stunden Zeit, also ab in den Pool. Leider ist der Pool nicht wie vom Reiseführer versprochen von einer Horde Affen belagert. Naja, die werden schon irgendwo sein, die finden wir schon noch!
Nach der Erfrischung machen wir uns für den Ausflug fertig und gehen vor an die Strasse, wo wir um 13 Uhr abgeholt werden sollen. Während unserer Wartezeit kommen ein paar Kanadier mit ihrem "Schiff" - ein Wohnmobil in Busgröße - an und versuchen auf den Campingplatz unseres Hotels zu kommen. Das gelingt erst in zweiten Anlauf aus der anderen Richtung. Schon cool so ein Riesenwohnmobil. Aber man muss doch auch damit umgehen koennen...
Um 13:20 werden wir dann schließlich aufgegabelt. Unser Minivan-Fahrer düst mit einer irren Geschwindigkeit los. Überholt wird alles und ohne Rücksicht auf mögliche Verluste. Aber wir kommen unversehrt bei Misol Ha an. Der Wasserfall ist etwas ueber 30 m hoch und stürzt in ein rundes Becken in dem man schwimmen kann. Während Carina noch Fotos schießt bin ich auch schon im Wasser und schwimme zum anderen Ufer. Hier geht es ein paar Felsen hoch in eine Höhle. Leider habe ich meine Taschenlampe grad nicht in der Badehose, also gibts nicht viel zu sehen. Zurück am anderen Ufer überrascht mich Carina mit der Ansage, dass sie auch ins Wasser geht. Ich muss auf die Sachen aufpassen (v.a. auf ihre Camera, die nicht mal ein wenig schief liegen darf). Hm, lieber wäre ich ja nochmal zu der Höhle gelaufen, diesmal mit Taschenlampe. Auf Carina ist auch kein Verlass mehr ;-)
So, es geht wieder weiter mit unserem rasenden Minivan-Fahrer. Agua Azul ist ca. 40. km von hier entfernt. Auf der rasanten Fahrt werden wir gut durchgeschüttelt. Was soll ich sagen, Agua Azul sieht echt gigantisch aus! Über zig Kaskaden stürzt das Wasser. Die Farbe des Wassers ist auch sehr toll. Am Fluss schlängelt sich ein Pfad hinauf, den wir natürlich entlang wandern. Es wird zwar immer unspektakulärer, aber wir wandern trotzdem weiter. Kurz vor dem Ende werden wir aber leider aufgehalten und dürfen nicht weitergehen. Wir sind wohl zu spät dran. Mist, jetzt werden wir nie erfahren, ob noch was tolles gekommen wäre...
Also wandern wir wieder zurück und entspannen noch ein wenig, bevor es wieder mit dem Van Richtung Hotel geht. Auf der Fahrt wechselt unserer Fahrer plötzlich die Spur und fetzt auf einen Bus zu, der die Warnblinker einschaltet. Äh hallo, was soll denn das jetzt wieder? Kurz vor der Kollision bremsen wir und stehen jetzt mitten auf der Landstrasse. Weil? Naja, 3 Fahrgäste aus unserem Van wollen nicht zurück nach Palenque sondern weiter nach San Cristobal. Also steigen sie hier um. Ahja. Hätte man sich da nicht auch auf einem Parkplatz treffen können?
Gegen halb 8 sind wir dann wieder im Hotel. War doch ein sehr toller Ausflug! Carina klagt plötzlich über Kopfschmerzen, wirft ein Aspirin ein und geht ins Bett. Hm, müde bin ich aber noch nicht... Also gönne ich mir ein Corona, setze mich in den bequemen Stuhl vor unserer Tür und lese noch ein paar Seiten. Es ist schon stockdunkel, um mich herum raschelt es überall. Das verstärkt den Gruseleffekt meines Gruselromans (die sind da grad in einer Höhle und haben komische Geräusche gehört, die das Monster verursacht hat) noch. Mit meiner Taschenlampe bewaffnet mache ich mich dann noch auf die Suche nach den hiesigen Monstern im Busch, finde aber leider nichts *grummel*
16.03.: Campeche - Palenque
Über den heutigen Tag gibt es eigentlich nicht besonders viel zu berichten:
Wir sind frühzeitig aufgestanden, haben diesmal zwei Frühstücke/Frühstücks zu uns genommen, anschliessend haben wir uns an der Touristeninformation hinsichtlich der Abfahrtszeit des Busses nach Palenque informiert und dann gehts auch schon voll bepackt los zur Bushaltestelle. Vor uns liegt eine 6 stündige Busfahrt, allerdings diesmal in der premiera class! Gott sei Dank, sonst würden wir die 400 km wohl nie schaffen!
Nach rund zwei Stunden Fahrt ist Mittagspause. Ich schlürf nur schnell einen Kaffee und dann kann der Ritt weiter gehen. Die Fahrt verläuft zum Glück unspektakulär und wir erreichen gegen 18:30 Uhr den Ort Palenque. Jetzt müssen wir nur noch eine Unterkunft finden. Im Lonely Planet steht drin, dass es eine mit Hotels gespickte Strasse unmittelbar zu den Ruinen gibt. Das hört sich doch gut an, nur leider haben wir uns eine falsche Unterkunft ausgesucht, denn unsere liegt irgendwo ganz woanders. Naja für eine Nacht wird es hier schon gehen. Die Zimmer sind gut und das Essen passt auch! Was will man mehr, ein gemütliches Abendessen unter freiem Himmel am Fluss und danach ein schönes Zimmer. Kaum zu glauben, aber die Fahrt im Bus war doch anstrengender als erwartet, denn wir fallen ziemlich bald hundemüde ins Bettchen...
Wir sind frühzeitig aufgestanden, haben diesmal zwei Frühstücke/Frühstücks zu uns genommen, anschliessend haben wir uns an der Touristeninformation hinsichtlich der Abfahrtszeit des Busses nach Palenque informiert und dann gehts auch schon voll bepackt los zur Bushaltestelle. Vor uns liegt eine 6 stündige Busfahrt, allerdings diesmal in der premiera class! Gott sei Dank, sonst würden wir die 400 km wohl nie schaffen!
Nach rund zwei Stunden Fahrt ist Mittagspause. Ich schlürf nur schnell einen Kaffee und dann kann der Ritt weiter gehen. Die Fahrt verläuft zum Glück unspektakulär und wir erreichen gegen 18:30 Uhr den Ort Palenque. Jetzt müssen wir nur noch eine Unterkunft finden. Im Lonely Planet steht drin, dass es eine mit Hotels gespickte Strasse unmittelbar zu den Ruinen gibt. Das hört sich doch gut an, nur leider haben wir uns eine falsche Unterkunft ausgesucht, denn unsere liegt irgendwo ganz woanders. Naja für eine Nacht wird es hier schon gehen. Die Zimmer sind gut und das Essen passt auch! Was will man mehr, ein gemütliches Abendessen unter freiem Himmel am Fluss und danach ein schönes Zimmer. Kaum zu glauben, aber die Fahrt im Bus war doch anstrengender als erwartet, denn wir fallen ziemlich bald hundemüde ins Bettchen...
15.03.: Uxmal - Campeche
Da unser Bus erst gegen 10 vorbei kommt haben wir nach dem Frühstück noch ein wenig Zeit zum Poolen. Nach dieser Erfrischung marschieren wir aber wieder voll bepackt los zur "Bushaltestelle": ein plattgetretener Grasstreifen am Rand des Highways. Kein Halteschild, keine Sitzgelegenheit und kein Schatten *schwitz*
Nach einer viertel Stunde Warterei kommt der Bus dann angerauscht. Leider hält hier nur der 2. Klasse Bus. Trotzdem suchen wir uns erleichtert unsere Plätze. Auf nach Campeche! Die Fahrt dauert dann doch etwas länger als angenommen, gute 3 Stunden! Naja, wir sind auch nicht direkt gefahren sondern einen ordentlichen Bogen durch jedes Kaff hier. Wir haben gut 100 km mehr zurückgelegt, als es auf direktem Weg gewesen wären.
Naja, nun sind wir ja da. Erstmal checken wir im Hostel ein. Das Zimmer ist schon sehr spartanisch und auch etwas heruntergekommen, aber was solls. Luxus war ja gestern in der Villa. Dann geht es los Richtung Golf von Mexiko. Der ist keine 500 m entfernt. Leider ist an der Küste kein Strand, sondern ein Highway. Carina ist sehr enttäuscht, sie wollte doch an den Strand. Aber auch wenn hier ein Strand wäre, geniessen könnte man ihn trotzdem nicht: der Wind ist sehr stark. Das wäre wohl nur was zum Kiten oder Surfen...
Zum Mittagessen suchen wir uns was Schönes an der Plaza Principal - dem zentralem Platz. Wir sitzen im ersten Stock auf dem Balkon. Auch hier ist es noch sehr windig und wir müssen aufpassen, dass uns nichts davongeweht wird (meine Sonnenbrille war schon auf dem Weg Richtung Geländer). Es gibt mal wieder Fisch im Bananenblatt.
Danach schlendern wir ein wenig durch die Gassen der restaurierten Innenstadt. Um diese herum gab es mal eine Stadtmauer (sie wird im Moment wieder nachgebaut), um das frühere Campeche vor Piraten zu schützen. Es gibt auch noch die Bollwerke der Mauer zu bewundern. Diese sind aber eher klein geraten und ich Frage mich schon ob die Piraten da wirklich beeindruckt waren. Naja, scheinbar hats geholfen.
Wir springen in ein Taxi und fahren in ein Museum, in dem etliche Maya-Gegenstände aus diversen Tempelanlagen zu sehen sein sollen. Am Eingang kommt es dann aber zu einem kleinen Problem: der Eintritt kostet 84 Pesos für 2 Personen, ich habe nur noch wenig Kleingeld und möchte mit einem 200er zahlen, aber der Wärter kann darauf nicht rausgeben (ausser mit einem Beutel mit 100 1-Peso-Stuecken, aber die wollen wir dann auch nicht). Na toll, so ein Dreck! Nach einigem Überlegen was wir tun sollen wink uns der Wärter nochmal ran, verlangt den Eintritt für eine Person - den ich gerade so in Kleingeld habe - und wink uns beide durch. Netter Mensch!
Die Ausstellung erweist sich dann als eher klein. Ein paar interessante Stücke sind aber doch dabei. Und vom Dach des ehemaligen Forts in dem das Museum untergebracht ist hat man einen tollen Ausblick. Nach der obligatorischen Fotosession geht es wieder zurück in die City. Da wir doch etwas ausserhalb sind, sind hier Taxis Fehlanzeige. Also springen wir in den nächsten Bus der kommt und hoffen, dass wir auch in die City kommen. Auf der Windschutzscheiebe ist diese zumindest als Ziel angegeben. Nach ein paar hundert Metern biegt der Busfahrer ab. Das ist aber nicht unsere Richtung! Verunsichert schauen wir uns an. Aber da biegen wir auch schon wieder in die richtige Richtung ab. Puh! So kommen wir dann doch in der Nähe unseres Ziels an und gehen den Rest zu Fuss.
Kurz vor Sonnenuntergang machen wir uns dann nochmal Richtung Meer auf. Sonnenuntergansfotos kann man ja auch ohne Strand machen. Nachdem das Spektakel - so spektakulär war es gar nicht - vorbei ist, kehren wir wieder in dem Restaurant von heute Mittag ein, geniessen den Ausblick und schlürfen Cocktails.
Nach einer viertel Stunde Warterei kommt der Bus dann angerauscht. Leider hält hier nur der 2. Klasse Bus. Trotzdem suchen wir uns erleichtert unsere Plätze. Auf nach Campeche! Die Fahrt dauert dann doch etwas länger als angenommen, gute 3 Stunden! Naja, wir sind auch nicht direkt gefahren sondern einen ordentlichen Bogen durch jedes Kaff hier. Wir haben gut 100 km mehr zurückgelegt, als es auf direktem Weg gewesen wären.
Naja, nun sind wir ja da. Erstmal checken wir im Hostel ein. Das Zimmer ist schon sehr spartanisch und auch etwas heruntergekommen, aber was solls. Luxus war ja gestern in der Villa. Dann geht es los Richtung Golf von Mexiko. Der ist keine 500 m entfernt. Leider ist an der Küste kein Strand, sondern ein Highway. Carina ist sehr enttäuscht, sie wollte doch an den Strand. Aber auch wenn hier ein Strand wäre, geniessen könnte man ihn trotzdem nicht: der Wind ist sehr stark. Das wäre wohl nur was zum Kiten oder Surfen...
Zum Mittagessen suchen wir uns was Schönes an der Plaza Principal - dem zentralem Platz. Wir sitzen im ersten Stock auf dem Balkon. Auch hier ist es noch sehr windig und wir müssen aufpassen, dass uns nichts davongeweht wird (meine Sonnenbrille war schon auf dem Weg Richtung Geländer). Es gibt mal wieder Fisch im Bananenblatt.
Danach schlendern wir ein wenig durch die Gassen der restaurierten Innenstadt. Um diese herum gab es mal eine Stadtmauer (sie wird im Moment wieder nachgebaut), um das frühere Campeche vor Piraten zu schützen. Es gibt auch noch die Bollwerke der Mauer zu bewundern. Diese sind aber eher klein geraten und ich Frage mich schon ob die Piraten da wirklich beeindruckt waren. Naja, scheinbar hats geholfen.
Wir springen in ein Taxi und fahren in ein Museum, in dem etliche Maya-Gegenstände aus diversen Tempelanlagen zu sehen sein sollen. Am Eingang kommt es dann aber zu einem kleinen Problem: der Eintritt kostet 84 Pesos für 2 Personen, ich habe nur noch wenig Kleingeld und möchte mit einem 200er zahlen, aber der Wärter kann darauf nicht rausgeben (ausser mit einem Beutel mit 100 1-Peso-Stuecken, aber die wollen wir dann auch nicht). Na toll, so ein Dreck! Nach einigem Überlegen was wir tun sollen wink uns der Wärter nochmal ran, verlangt den Eintritt für eine Person - den ich gerade so in Kleingeld habe - und wink uns beide durch. Netter Mensch!
Die Ausstellung erweist sich dann als eher klein. Ein paar interessante Stücke sind aber doch dabei. Und vom Dach des ehemaligen Forts in dem das Museum untergebracht ist hat man einen tollen Ausblick. Nach der obligatorischen Fotosession geht es wieder zurück in die City. Da wir doch etwas ausserhalb sind, sind hier Taxis Fehlanzeige. Also springen wir in den nächsten Bus der kommt und hoffen, dass wir auch in die City kommen. Auf der Windschutzscheiebe ist diese zumindest als Ziel angegeben. Nach ein paar hundert Metern biegt der Busfahrer ab. Das ist aber nicht unsere Richtung! Verunsichert schauen wir uns an. Aber da biegen wir auch schon wieder in die richtige Richtung ab. Puh! So kommen wir dann doch in der Nähe unseres Ziels an und gehen den Rest zu Fuss.
Kurz vor Sonnenuntergang machen wir uns dann nochmal Richtung Meer auf. Sonnenuntergansfotos kann man ja auch ohne Strand machen. Nachdem das Spektakel - so spektakulär war es gar nicht - vorbei ist, kehren wir wieder in dem Restaurant von heute Mittag ein, geniessen den Ausblick und schlürfen Cocktails.
14.03.: Merida - Uxmal
Selbstverständlich sind wir auch heute wieder in aller Herrgottsfrühe auf den Beinen und starten allenvoran mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns auf den Weg zur diesmal nur 2.klassigen Bushaltestelle machen. Der Hostel-Mensch hat uns vorab darauf hingewiesen, dass der Fussmarsch 10 Minuten dauern würde, aber letztendlich müssen wir doch ein bisschen hetzen um pünktlich da zu sein. Der Bus hält mal wieder an wirklich jeder Milchkanne an und fährt fernab vom gut ausgebauten Highway mitten durch die Pampas. Ein einziges Auf und Ab! Die Fahrt bis Uxmal dauert ca. 2 Stunden und endet auf der Hauptstrasse an einer Kreuzung.
Kurz ein bisschen orientierungslos laufen wir schliesslich dort hin, wo auch alle anderen hinlaufen! Wir fragen uns durch, wo die Villa Arquelogical ist und stehen kurze Zeit später vor einem Ebenbild unserer Hacienda in Coba. Es ist wirkich alles eins zu eins hier! Wir checken nur schnell ein, bevor wir uns gespannt auf den Weg zu den Ruinen machen. Gott sei Dank sind die gleich gegenüber und wir müssen nicht weit laufen.
Wir kaufen - wie in Chichen Itza - auch diesmal zwei Eintrittskarten, nur diesmal erfahren wir auch wofür: mit der zweiten dürfen wir am Abend nochmal zur Lightshow kommen! Ja, cool!! Zunächst wollen wir uns die Tempelanlage aber mal bei Tageslicht anschauen. Wie sich schnell zeigt, eine sehr beeindruckende Anlage und das Beste, keine Menschenmassen. Es verläuft sich hier unglaublich gut. Jeder einzelne Tempel ist für sich sehr schön und wir lassen es uns nicht nehmen, auf jeden einzelnen raufzukrabbeln, sofern es gestattet ist. Die Aussicht ist einfach sagenhaft. Einzig die Hitze und die Tatsache, dass kaum Schatten zu finden ist, macht den Marsch durch die Ruinen ein bisschen anstrengend. Wir gönnen uns immer öfter Pausen und unsere Wasservorräte gehen gut weg.
Ca. 2 1/2 Stunden verbringen wir auf dem Gelände, ehe wir zur Hacienda zurück kehren und den gemütlichen Teil des Tages einläuten lassen. Zunächst ein Mittag- bzw. eigentlich schon Nachmittagsessen und dann gehts dann an den Pool - bisschen planschen und sonnen!
Gegen 18 Uhr sind wir startklar für die Lightshow. Wir wollen uns zu diesem Ereignis ein Corona gönnen, aber unglücklicherweise darf man keine Glasflaschen mit rein nehmen! So ein Mist!! Also gehts ohne alkohlischer Verstärkung rein und wir sichern uns gleich mal die besten Plätze. Bevor die eigentliche Show losgeht, kommen noch ein paar Light-Checks. Schliesslich wird es stockdunkel und das eigentliche Event beginnt. Die einzelnen Ruinen erstrahlen in den verschiedensten Farben, Musik läuft dazu im Hintergrund und eine Stimme erzählt eine Geschichte. Ja richtig, natürlich auf Spanisch und wir verstehen KEIN Wort! Das macht die Show ein bisschen langweilig, da sich die einzelnen Lichteffekte permanent wiederholen und irgendwann hat man hald doch jeden Tempel schon mal in allen Farben gesehen...
Um 20:30 gehts zurueck zur Villa. Die Müdigkeit macht sich mal wieder sehr bemerkbar. Im Zimmer entdecke ich noch einen Gecko, der mir einen ziemlichen Schrecken einjagt und der von Hank unbedingt aus dem Zimmer befördert werden muss, sonst mach ich die Nacht mit Sicherheit kein Auge zu. Kurzerhand verfolgt er das Tier mit einem Mülleimer und kann es tatsächlich nach draussen befördern! Gott sei Dank!!!
Kurz ein bisschen orientierungslos laufen wir schliesslich dort hin, wo auch alle anderen hinlaufen! Wir fragen uns durch, wo die Villa Arquelogical ist und stehen kurze Zeit später vor einem Ebenbild unserer Hacienda in Coba. Es ist wirkich alles eins zu eins hier! Wir checken nur schnell ein, bevor wir uns gespannt auf den Weg zu den Ruinen machen. Gott sei Dank sind die gleich gegenüber und wir müssen nicht weit laufen.
Wir kaufen - wie in Chichen Itza - auch diesmal zwei Eintrittskarten, nur diesmal erfahren wir auch wofür: mit der zweiten dürfen wir am Abend nochmal zur Lightshow kommen! Ja, cool!! Zunächst wollen wir uns die Tempelanlage aber mal bei Tageslicht anschauen. Wie sich schnell zeigt, eine sehr beeindruckende Anlage und das Beste, keine Menschenmassen. Es verläuft sich hier unglaublich gut. Jeder einzelne Tempel ist für sich sehr schön und wir lassen es uns nicht nehmen, auf jeden einzelnen raufzukrabbeln, sofern es gestattet ist. Die Aussicht ist einfach sagenhaft. Einzig die Hitze und die Tatsache, dass kaum Schatten zu finden ist, macht den Marsch durch die Ruinen ein bisschen anstrengend. Wir gönnen uns immer öfter Pausen und unsere Wasservorräte gehen gut weg.
Ca. 2 1/2 Stunden verbringen wir auf dem Gelände, ehe wir zur Hacienda zurück kehren und den gemütlichen Teil des Tages einläuten lassen. Zunächst ein Mittag- bzw. eigentlich schon Nachmittagsessen und dann gehts dann an den Pool - bisschen planschen und sonnen!
Gegen 18 Uhr sind wir startklar für die Lightshow. Wir wollen uns zu diesem Ereignis ein Corona gönnen, aber unglücklicherweise darf man keine Glasflaschen mit rein nehmen! So ein Mist!! Also gehts ohne alkohlischer Verstärkung rein und wir sichern uns gleich mal die besten Plätze. Bevor die eigentliche Show losgeht, kommen noch ein paar Light-Checks. Schliesslich wird es stockdunkel und das eigentliche Event beginnt. Die einzelnen Ruinen erstrahlen in den verschiedensten Farben, Musik läuft dazu im Hintergrund und eine Stimme erzählt eine Geschichte. Ja richtig, natürlich auf Spanisch und wir verstehen KEIN Wort! Das macht die Show ein bisschen langweilig, da sich die einzelnen Lichteffekte permanent wiederholen und irgendwann hat man hald doch jeden Tempel schon mal in allen Farben gesehen...
Um 20:30 gehts zurueck zur Villa. Die Müdigkeit macht sich mal wieder sehr bemerkbar. Im Zimmer entdecke ich noch einen Gecko, der mir einen ziemlichen Schrecken einjagt und der von Hank unbedingt aus dem Zimmer befördert werden muss, sonst mach ich die Nacht mit Sicherheit kein Auge zu. Kurzerhand verfolgt er das Tier mit einem Mülleimer und kann es tatsächlich nach draussen befördern! Gott sei Dank!!!
Dienstag, 13. März 2012
13.03.: Pisté - Mérida
Nachdem wir uns mal wieder ein American Breakfast gegönnt haben, machen wir uns auf zur örtlichen Cenote Ik Kil. Nach einer kurzen Taxifahrt sind wir auch schon da. Juhu, wir sind die einzigen Touris vor Ort. Also steigen wir die Treppen zu dem "Wasserloch" hinab. Nach einigen Metern öffnet sich vor uns ein kleiner Ausguck: wir sehen zur Wasseroberfläche, die rund 10 m unter uns liegt, hinab. Dieser Cenote ist keine Höhle wie viele andere, sondern oben offen. Von den Kanten hängen die Wurzeln der Pflanzen bis hinab zum Wasser. Sieht schon ziemlich cool aus. Weiter geht es nach unten. Hier ist ausser 4 mexikanischen "Bademeistern" niemand. Man kann in der Cenote auch schwimmen. Was ich auch gleich mal tue. Es ist etwas strange, dass man beim Schwimmen immer mal wieder einen der zahlreichen Fische anstupst... Aber es ist schön erfrischend. Es gibt auch eine kleine Treppe nach oben. Von dort hat man einen besseren Überblick und man darf von hier aus auch ins Wasser springen. Carina ist schon wieder am Knipsen. Ich überlege, ob ich einen Spring wagen soll, aber ganz geheuer ist mir das nicht. Das Wasser ist tiefblau und man sieht nicht wirklich ob sich irgendwetwas unter der Oberfläche verbirgt. Zum Glück kann einer der Mexikaner englisch, er erklärt mir, dass das Wasser sage und schreibe 50 m tief ist. Keine Felsen unter der Wasseroberfläche. Letztes Jahr ware hier sogar ein Red-Bull-Cliff-Diving-Contest. Da haben sie an der Oberfläche noch einen 10 m hohen Turm gebaut und sind dann um die 20 m runtergesprungen. Naja, mir reichen die ca. 5 Meter von der Treppe. Carina macht ein paar lustige Fotos von meinen Sprüngen. Sie selber hüpft dann sogar auch noch rein. Aber nur vom 1-er ;-)
Nach dem Badespass wollen wir zurück zum Hostel. Wir müssen feststellen, dass es nicht nur Vorteile hat, eine Attraktion für sich allein zu haben: auf dem Parkplatz ist weit und breit kein Auto oder gar Taxi zu sehen. Na super, und nun? Zurück nach Pisté sind es doch gute 4 km. Naja, vom Rumstehen kommen wir sicher nicht weiter, also marschieren wir los. Quasi auf dem Highway. Nicht wirklich toll, aber nen Fussweg gibts hier natürlich nicht. Wenn Gegenverkehr kommt versuchen wir uns immer etwas von der Strasse zu entfernen, leider ist oft direkt neben der Strasse ein Graben mit allerlei Gestrüpp. Alle Taxis die vorbei düsen sind leider belegt. Oje, das wird ein langer Marsch. Auf einmal bremst vor uns aber ein blaues Auto ab. Nicht möglich, ein leeres Taxi! Freude! Der Fahrer fordert uns auf schnell reinzuspringen, weil von hinten schon wieder Verkehr ranrauscht. Schnell eingestiegen, auf dem Highway gewendet und ab nach Pisté. Wir sind überglücklich!
Direkt neben dem Hostel ist die Bushaltestelle. Nach einer halben Stunde Wartezeit geht es weiter nach Mérida. Bisher waren wir immer in den 1. Klasse Bussen unterwegs, diesmal nur 2. Klasse. Der Unterschied wird uns recht schnell bewusst: Der Bus hält wirklich in jedem kleinen Kaff und sammelt überall Leute auf. So zieht sich die Farht etwas hin. Irgendwann kommen wir dann doch an. Von der Bushaltestelle aus marschieren wir mal wieder vollbepackt los. Taxi ist keines in Sicht und Carina meint "schaut ja eh nicht so weit aus". Wir sind dann doch etwas unterwegs und kommen völlig verschwitzt in unserer neuen Unterkunft an. Da sich inzwischen auch schon der Hunger regt brechen wir gleich wieder auf. Carina hat unterwegs ein Restaurant gesehen das ihr gefallen hat. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass das wohl ein sehr beliebter Schuppen ist, die Leute stehen bis auf die Strasse Schlage. Wir werden auf die Warteliste gesetzt. In ca. 10 min sollen wir drankommen. Nach 10 min hat sich unsere Situation noch nicht wesentlich verbessert. Wir überlegen schon aufzugeben. Aber nein, wenn hier so viele Einheimische stehen muss das Essen gut sein. Ausserdem stehen drin grad welche auf, bestimmt sind wir bald dran. Nach weiteren 10 min ist es dann so weit, wir dürfen rein. Erst sind wir etwas überfordert, da wir nur eine spanische Karte bekommen, aber es gibt dann auch noch eine englische. Wir legen uns schnell auf das "grosszügige Fischfilet" mit Muscheln, Shrimps und Tintenfisch, gebacken im Bananenblatt fest. Klingt interessant. Ist es dann auch. Aber auch sehr gut. Das Warten hat sich wirklich gelohnt!
Frisch gestärkt geht es weiter in die City. Mérida wird in unseren beiden Reiseführer als sehr schöne Stadt angepriesen. Wir sind nicht so überwältigt. Ganz nett ists hier ja, aber unbedingt her muss man nicht. Naja, wir schlendern etwas über das "Plaza Grande", betrachten die hiesige Kathedrale und schiessen das ein oder andere Foto. Es geht schön langsam auf den Abend zu, und immer mehr Touris bevölkern den Platz. Mit den Touris kommen auch die ganzen Souvenirhändler aus ihren Löchern gekrochen. Ist ja schön und gut, dass die einem was verkaufen wollen, aber dass man gleich minutenlang zugequatscht wird, wenn man mal kurz stehen bleibt nervt dann doch. Wir wandern dann wieder zurück zum Hostel, um den morgigen Tag mal zu planen.
Etwas später ziehen wir nochmal los, ein Einheimischer hat uns heute Nachmittag von einem Salsa-Festival auf einem der zahlreichen Plätze berichtet. Klingt interessant. Vor Ort bietet sich uns der folgende Anblick: es ist eine Bühne aufgebaut auf der eine Band - oder eher Kapelle - spielt, davor tanzen viele v.a. etwas ältere Menschen und darum herum gibt es dann noch Stuhlreihen die auch voll besetzt sind. Ich kann zwar nicht genau sagen wie wir uns das Ganze vorgestellt haben, aber irgendwie anders. Wir betrachten das Treiben einige Minuten, beschließen dann aber wieder zur Haupt-Plaza zurückzukehren und dort noch etwas zu trinken. Was wir dann auch in einem kleinen Straßencafe tun.
Nach dem Badespass wollen wir zurück zum Hostel. Wir müssen feststellen, dass es nicht nur Vorteile hat, eine Attraktion für sich allein zu haben: auf dem Parkplatz ist weit und breit kein Auto oder gar Taxi zu sehen. Na super, und nun? Zurück nach Pisté sind es doch gute 4 km. Naja, vom Rumstehen kommen wir sicher nicht weiter, also marschieren wir los. Quasi auf dem Highway. Nicht wirklich toll, aber nen Fussweg gibts hier natürlich nicht. Wenn Gegenverkehr kommt versuchen wir uns immer etwas von der Strasse zu entfernen, leider ist oft direkt neben der Strasse ein Graben mit allerlei Gestrüpp. Alle Taxis die vorbei düsen sind leider belegt. Oje, das wird ein langer Marsch. Auf einmal bremst vor uns aber ein blaues Auto ab. Nicht möglich, ein leeres Taxi! Freude! Der Fahrer fordert uns auf schnell reinzuspringen, weil von hinten schon wieder Verkehr ranrauscht. Schnell eingestiegen, auf dem Highway gewendet und ab nach Pisté. Wir sind überglücklich!
Direkt neben dem Hostel ist die Bushaltestelle. Nach einer halben Stunde Wartezeit geht es weiter nach Mérida. Bisher waren wir immer in den 1. Klasse Bussen unterwegs, diesmal nur 2. Klasse. Der Unterschied wird uns recht schnell bewusst: Der Bus hält wirklich in jedem kleinen Kaff und sammelt überall Leute auf. So zieht sich die Farht etwas hin. Irgendwann kommen wir dann doch an. Von der Bushaltestelle aus marschieren wir mal wieder vollbepackt los. Taxi ist keines in Sicht und Carina meint "schaut ja eh nicht so weit aus". Wir sind dann doch etwas unterwegs und kommen völlig verschwitzt in unserer neuen Unterkunft an. Da sich inzwischen auch schon der Hunger regt brechen wir gleich wieder auf. Carina hat unterwegs ein Restaurant gesehen das ihr gefallen hat. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass das wohl ein sehr beliebter Schuppen ist, die Leute stehen bis auf die Strasse Schlage. Wir werden auf die Warteliste gesetzt. In ca. 10 min sollen wir drankommen. Nach 10 min hat sich unsere Situation noch nicht wesentlich verbessert. Wir überlegen schon aufzugeben. Aber nein, wenn hier so viele Einheimische stehen muss das Essen gut sein. Ausserdem stehen drin grad welche auf, bestimmt sind wir bald dran. Nach weiteren 10 min ist es dann so weit, wir dürfen rein. Erst sind wir etwas überfordert, da wir nur eine spanische Karte bekommen, aber es gibt dann auch noch eine englische. Wir legen uns schnell auf das "grosszügige Fischfilet" mit Muscheln, Shrimps und Tintenfisch, gebacken im Bananenblatt fest. Klingt interessant. Ist es dann auch. Aber auch sehr gut. Das Warten hat sich wirklich gelohnt!
Frisch gestärkt geht es weiter in die City. Mérida wird in unseren beiden Reiseführer als sehr schöne Stadt angepriesen. Wir sind nicht so überwältigt. Ganz nett ists hier ja, aber unbedingt her muss man nicht. Naja, wir schlendern etwas über das "Plaza Grande", betrachten die hiesige Kathedrale und schiessen das ein oder andere Foto. Es geht schön langsam auf den Abend zu, und immer mehr Touris bevölkern den Platz. Mit den Touris kommen auch die ganzen Souvenirhändler aus ihren Löchern gekrochen. Ist ja schön und gut, dass die einem was verkaufen wollen, aber dass man gleich minutenlang zugequatscht wird, wenn man mal kurz stehen bleibt nervt dann doch. Wir wandern dann wieder zurück zum Hostel, um den morgigen Tag mal zu planen.
Etwas später ziehen wir nochmal los, ein Einheimischer hat uns heute Nachmittag von einem Salsa-Festival auf einem der zahlreichen Plätze berichtet. Klingt interessant. Vor Ort bietet sich uns der folgende Anblick: es ist eine Bühne aufgebaut auf der eine Band - oder eher Kapelle - spielt, davor tanzen viele v.a. etwas ältere Menschen und darum herum gibt es dann noch Stuhlreihen die auch voll besetzt sind. Ich kann zwar nicht genau sagen wie wir uns das Ganze vorgestellt haben, aber irgendwie anders. Wir betrachten das Treiben einige Minuten, beschließen dann aber wieder zur Haupt-Plaza zurückzukehren und dort noch etwas zu trinken. Was wir dann auch in einem kleinen Straßencafe tun.
Montag, 12. März 2012
12.03: Cobá - Chichén Itza
Sicherheitshalber haben wir uns heute den Wecker auf 6:30 Uhr gestellt, damit wir unseren Bus nicht verpassen. Irgendwie muessen wir ja aus diesem Kaff wieder rauskommen. Welch eine unglaubliche Überraschung, dass wir bereits weit vor dem Wecker hellwach sind und brav unsere Habseligkeiten startklar machen. Schnell noch ein Frühstueck aufgenommen und schon kann der Marsch zur Bushaltestelle losgehen. (mal wieder laufen...)
So ein Mist ;-( wir haben den Bus tatsächlich verpasst. Wir waren darauf eingestellt, dass er um 9 Uhr abfährt und nicht um 8 Uhr. Jetzt ist es kurz nach 8... Der nächste fährt erst wieder um 10:30, damn!!! Hier an dieser Ecke ist auch der Hund begraben, so dass wir in den sauren Apfel beißen und uns fuer 350 Pesos (umgerechnet ca. 22 EUR) nach Valladolid fahren lassen, von wo aus der Bus weiter geht nach Chichén Itza. Zum Vergleich: für die Weiterfahrt, die ungefähr genauso lang dauert zahlen wir nur 1/3 des Preises.
Gegen 10:30 Uhr sind wir schliesslich an diesem Touristenmagneten angekommen und stehen leider mitten in der Pampas, so dass wir ca. 3 Kilometer bis zur nächsten in Frage kommenden Unterkunft haben. Wenigstens steht gleich ein freundlicher Taxifahrer bereit, der uns dieses Stueck fährt. Die Hitze macht uns mittlerweile schon zu schaffen. Das Zimmer ist eine Low-Budget-Unterkunft und für den Preis in Ordnung. Wir machen uns auch gleich auf den Weg zurück zur Tempelanlage. Ohne den zusätzlichen Balast ist der Marsch auch gar nicht so schlimm.
Wir erkennen gleich, warum es eigentlich ratsam ist, nach Chichén Itza bereits zur Morgenstunde zu kommen, den Parkplatz ist bereits überfuellt mit Autos und Bussen. Na toll, das kann ja heiter werden. Irgendwie verläuft es sich drinnen aber doch besser als wir gedacht haben, man kann den Tempel sogar fotografieren ohne störende Touris im Bild zu haben. Neben dem Haupttempel, der sehr schön restauriert ist, gibt es auch noch zahlreiche im Originalzustand belassene Ruinen zu betrachten. Die Sonne brennt mittlerweile aber schon stechend herunter und mein Kreislauf macht mir bereits ordentlich zu schaffen, so dass wir immer öfter Verschnaufpausen im Schatten einlegen müssen. Hank klagt auch schon über die Hitze. Obwohl der Himmel bewölkt ist, ist es richtig heiss!!
An allen Seiten stehen Einheimische, die selbst geschnitzte Kunstwerke verkaufen. Hank hat es auf einen Mayakalender abgesehen, der aber mit ca. 40 US-Dollar doch etwas teuer ist. Selbst nach dem Feilschen kommen wir mit den Händlern auf keinen grünen Zweig. Enttäuscht wie ein kleines Kind nimmt Hank zur Kenntnis, dass er wohl keinen Mayakalender haben wird. Naja, vielleicht finden wir ja auf unserer Reise nochmal welche, die auch ein bisschen günstiger sind. Immerhin müssen wir alles, was wir jetzt schon kaufen, auch extrem weit tragen!!!
Da wir zwischenzeitlich bereits völlig fertig sind und uns der Hunger antreibt, verlassen wir die überfüllte Anlage und lassen uns von einem Taxi zurück nach Pisté bringen, wo auch unsere Unterkunft ist. Der Taxifahrer liefert uns in einem Lokal seiner Empfehlung ab und wir finden uns sodann in einem kleinen Strassenimbiss wieder, der aber dennoch sehr gutes Essen bietet. Im Vergleich zu unseren ersten Fajitas sind diese hier erheblich besser. Das lässt doch noch hoffen!!
Nachdem wir uns reichlich verköstigt haben, gehts zurück zur Unterkunft, wobei wir auf dem Weg einen Stop im ersten Internetcafe machen, wo wir jetzt sind...
So ein Mist ;-( wir haben den Bus tatsächlich verpasst. Wir waren darauf eingestellt, dass er um 9 Uhr abfährt und nicht um 8 Uhr. Jetzt ist es kurz nach 8... Der nächste fährt erst wieder um 10:30, damn!!! Hier an dieser Ecke ist auch der Hund begraben, so dass wir in den sauren Apfel beißen und uns fuer 350 Pesos (umgerechnet ca. 22 EUR) nach Valladolid fahren lassen, von wo aus der Bus weiter geht nach Chichén Itza. Zum Vergleich: für die Weiterfahrt, die ungefähr genauso lang dauert zahlen wir nur 1/3 des Preises.
Gegen 10:30 Uhr sind wir schliesslich an diesem Touristenmagneten angekommen und stehen leider mitten in der Pampas, so dass wir ca. 3 Kilometer bis zur nächsten in Frage kommenden Unterkunft haben. Wenigstens steht gleich ein freundlicher Taxifahrer bereit, der uns dieses Stueck fährt. Die Hitze macht uns mittlerweile schon zu schaffen. Das Zimmer ist eine Low-Budget-Unterkunft und für den Preis in Ordnung. Wir machen uns auch gleich auf den Weg zurück zur Tempelanlage. Ohne den zusätzlichen Balast ist der Marsch auch gar nicht so schlimm.
Wir erkennen gleich, warum es eigentlich ratsam ist, nach Chichén Itza bereits zur Morgenstunde zu kommen, den Parkplatz ist bereits überfuellt mit Autos und Bussen. Na toll, das kann ja heiter werden. Irgendwie verläuft es sich drinnen aber doch besser als wir gedacht haben, man kann den Tempel sogar fotografieren ohne störende Touris im Bild zu haben. Neben dem Haupttempel, der sehr schön restauriert ist, gibt es auch noch zahlreiche im Originalzustand belassene Ruinen zu betrachten. Die Sonne brennt mittlerweile aber schon stechend herunter und mein Kreislauf macht mir bereits ordentlich zu schaffen, so dass wir immer öfter Verschnaufpausen im Schatten einlegen müssen. Hank klagt auch schon über die Hitze. Obwohl der Himmel bewölkt ist, ist es richtig heiss!!
An allen Seiten stehen Einheimische, die selbst geschnitzte Kunstwerke verkaufen. Hank hat es auf einen Mayakalender abgesehen, der aber mit ca. 40 US-Dollar doch etwas teuer ist. Selbst nach dem Feilschen kommen wir mit den Händlern auf keinen grünen Zweig. Enttäuscht wie ein kleines Kind nimmt Hank zur Kenntnis, dass er wohl keinen Mayakalender haben wird. Naja, vielleicht finden wir ja auf unserer Reise nochmal welche, die auch ein bisschen günstiger sind. Immerhin müssen wir alles, was wir jetzt schon kaufen, auch extrem weit tragen!!!
Da wir zwischenzeitlich bereits völlig fertig sind und uns der Hunger antreibt, verlassen wir die überfüllte Anlage und lassen uns von einem Taxi zurück nach Pisté bringen, wo auch unsere Unterkunft ist. Der Taxifahrer liefert uns in einem Lokal seiner Empfehlung ab und wir finden uns sodann in einem kleinen Strassenimbiss wieder, der aber dennoch sehr gutes Essen bietet. Im Vergleich zu unseren ersten Fajitas sind diese hier erheblich besser. Das lässt doch noch hoffen!!
Nachdem wir uns reichlich verköstigt haben, gehts zurück zur Unterkunft, wobei wir auf dem Weg einen Stop im ersten Internetcafe machen, wo wir jetzt sind...
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