Dienstag, 27. März 2012

24.03.: Caye Caulker

Wir werden heute wieder rechtzeitig bevor der Sonnenaufgang vorbei ist wach und stehen gleich mal am Steg und genießen den herrlichen Ausblick auf das Ereignis. Wunderschön, so kann der Tag beginnen. Jetzt ab zum Frühstück und alles ist gut! Da wir in unserer Unterkunft eine kleine Küche haben, haben wir uns diesemal alles zum Selbermachen gekauft. Unglücklicherweise scheitert unsere Aktion an fehlenden Streichhölzern für den Gasherd... Mist! Hank tigert los, auf der Suche nach einer Möglichkeit Feuer zu machen - fast wie auf dem West-Coast-Trail! ;-) Juppie, er ist erfolgreich und wir können kochen!!

Gestärkt gehts zum Lazy Lizzard, das ist die Bar, von der aus man in das traumhafte Meer hüpfen kann. Mit netten Raggae-Klängen und tanzenden Belizianern bruzeln wir eine Weile in der Sonne und wagen immer wieder einen Hechtsprung ins kühle Nass. Absolut traumhaft! Da wir allerdings beide schon ein bisschen von der Sonne verbrannt sind, brauchen wir immer wieder mal eine Schattenpause. Mir hat insbesondere das Schnorcheln gestern am Rücken ziemlich zugesetzt. Nein, ich brauch ja kein T-Shirt, ich bin ja eh schon braun und da macht die Sonne nix, ja ja Carina, das war wieder besonders schlau!! :-D
Wir finden zum Glück ein nettes schattiges Plätzchen, trinken was und schauen ein bisschen Fussball. Es läuft Barcelona gegen Mallorca. Außerdem schreib ich ein bisschen in meinem Tagebuch, als wir wieder auf Oxana und Thierry treffen. Mit den beiden sind wir u. a. auf die Insel gekommen. Wir unterhalten uns ein bisschen mit den beiden und ehe wir uns versehen ist es auch schon Mittagszeit. Der Lazy Lizzard serviert gegrilltes Baracuda-Filet, das hört sich doch gut an und es ist auch wirklich so gut!! :-)

Nach dem Mittagessen pflacken wir uns noch eine Weile in die Hängematten am Steg von unserer Unterkunft und rasten ein bisschen. Zwischendurch mal wieder einen Jump ins Wasser und dort treffen wir dann plötzlich wieder auf Morgan, den Schiffskapitän aus San Francisco, von dem wir uns eigentlich in Guatemala schon verabschiedet haben. Witzig!! Die Insel ist echt so genial, überall Leute mit denen man quatschen und was machen kann, wir überlegen schon ernsthaft, ob wir noch einen weiteren Tag dranhängen, obwohl wir eigentlich morgen zurück nach Mexiko fahren wollten. Hmm, wir haben ja noch Zeit um diese Entscheidung zu treffen...

Der ganze Nachmittag verlaeuft gechillt, wir gehen noch ein bisschen ins Internet-Cafe und als die Sonne untergeht, stehen wir wieder am Steg und schauen mit unseren Kameras zu. Echt wunderschön hier!!

Frisch geduscht machen wir uns noch auf den Weg, weil wir noch was trinken gehen wollten, es ist ja immerhin Samstag. Da die Insel nicht gross ist, treffen wir wieder auf Thierry, Oxana, Massimiliano und Johanna und einem uns bislang noch unbekanntem Mädel (wir haben den Rest allesamt auf der Überfahrt zur Insel kennengelernt). Die Gruppe möchte Abendessen gehen und fragen uns, ob wir ihnen Gesellschaft leisten möchten. Na selbstverstaendlich, wir wollen zwar nichts essen, aber wenns Cocktails und Bier gibt, sind wir dabei!! Yeah, die haben Tequila Sunrise, passt! Unglücklicherweise essen die anderen ein Pork-Buffet und das riecht und schaut schon endsgeil aus. Wir haben den Grillmeister am Nachmittag bereits gesehen, wie er mit seiner kompletten Sau unter einem auf Holzpfosten gebauten Haus im Schatten gesessen ist und den Grill mittels eines Auto-Lenkrads gesteuert hat. Endswitzig!! Und jetzt kommt die Sau auf den Tisch, mit einer hammermässigen Kruste und jede Menge Beilagen. Ja, da ist es schon hart zu wiederstehen, wenn der ganze Tisch am Schwein nagt, aber wir bleiben stark und konzentrieren uns ausschliesslich auf den Alkohol! :-)

Unglücklicherweise geht uns das Geld aus, so dass wir, bevor wir weiterziehen koennen, noch zum ATM müssen. Leider ist dieser allerdings schon von anderen Touris komplett geplündert worden und wir können nichts mehr abheben. Naja, ein Drink geht schon noch, also ab in den Oceanside Nightclub, wo der Rest der Mannschaft schon am Tanzen und Darten ist. Es gibt Live-Raggae-Musik. Eigentlich ziemlich cool hier und die Geburtsstunde des Pepper-Dances. :-) Eine von Thierry entwickelte Art zu tanzen, die einfach zu jeder Musik passt - ich bin schwer beeindruckt und habe ihm versprochen, diesen in Deutschland gross rauszubringen! :-)

Wir müssten jetzt eigentlich nach Hause gehen, weil wir bis auf unsere 15 Belize-Dollar, die wir uns für die Ausreise aufgehoben haben, absolut pleite sind. Fatalerweise haben wir uns aber dazu entschieden, unser Ausreisegeld in Bier zu investieren, so dass wir hier für immer festsitzen... Naja, es gibt schlimmere Orte als hier, um zu stranden!! Wir feiern noch eine Weile mit den anderen, ehe wir uns auf den Nach-Hause-Weg machen.

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