Montag, 12. März 2012

09.03.: Cancun - Tulum

Obwohl wir um halb 2 fix und fertig ins Bett gefallen sind, sind wir um 6 schon wieder hellwach und können nicht mehr schlafen. Also sind wir am Frühstücksbuffet mit die ersten. Typisch mexikanisch gibt es auch Nachos. Leider sind sie etwas pampig und schmecken mir gar nicht. Also doch Toast.

Nach einem ausgiebigen Frühstück erkunden wir erstmal die nähere Umgebung. Es ist zwar noch sehr früh, aber schon angenehm warm. So lässt sich's aushalten. Da uns die Stadt nicht so gut gefällt, beschließen wir in den nächsten Bus zu springen und nach Tulum weiterzufahren. Also zurück zum Hotel, schnell alles gepackt und los zur Bushaltestelle. Voll gepackt marschieren wir den knappen Kilometer, aber das sind wir ja schon gewöhnt.

Nach knapp 2 h im klimatisierten Bus (Carina friert gewaltig) sind wir auch schon da. Da es schon wieder Mittag ist kehren wir auch gleich in das erste Restaurant ein, um die mexikanische Küche zu testen. Wir bestellen uns Fajitas, sind aber etwas enttäuscht, dass sie doch eher langweilig schmecken. Naja, wir werden sicher noch das ein oder andere Mal welche Essen, es kann ja fast nur besser werden.
Frisch gestärkt machen wir uns an die Hotel-Suche. Erstmal müssen wir die knapp 500 m zur hiesigen Maya-Ruine zurücklegen. Von dort geht es weiter Richtung Süden zur Hotel-Meile. Vollgepackt wie wir sind ernten wir den ein oder anderen amüsierten Blick der Busladungstouris. Naja, im Moment ists wohl echt ziemlich verrückt so rumzulaufen, da die Sonne ganz schön runterbrennt. Bei der ersten Gelegenheit wechseln wir von der Strasse an den Strand. Der erste Anblick ist überwaeligend: türkisblaues Meer, weißer Strand und überall Palmen! Herrlich! Da sind die Anstrengungen vom Weg hierher gleich vergessen.
Kurz vor uns liegt auch schon die erste "Hotelanlage": ein paar einfache Hütten mit Strohdächern. Darin ein Bett mit Moskitonetz, ein Stuhl, ein Tisch, ein Ventilator und eine lampenlose Glühbirne (Strom gibts aber gerade nicht, nur Mittags und Abends). Einfach aber gut!
Nachdem wir das Gepäck verstaut haben geht es zurück zur Ruine. Die Lage am Meer macht sie zu einem Unikat unter den vielen Anlagen. Carina hat inzwischen ihre dicke Kamera ausgepackt und knipst Pflanzen, Leguane (erstaunlicherweise hat sie keine Angst vor denen) und Steinhaufen. Die Ruine ist wirklich toll anzuschauen und es gibt viel zu entdecken. Leider darf man in die Tempel nicht rein oder raufklettern. Die Leguane dürfen das schon und liegen auch überall faul in der Sonne.
Im Hintergrund ist das Rauschen des Meeres zu hören. An einer Stelle geht es sogar zum Strand runter. Hier kann man auch baden. Leider habe ich meine Badehose nicht dabei. Aber bis zu den Knien geht es dann doch in das kühle Nass. Wir suchen uns immer wieder schattige Plätzchen, da es inzwischen echt heiss ist und die Sonne gut runterbrennt.
Nachdem wir gute 2 Stunden in der Anlage verbracht haben, schlendern wir wieder zurück zu unserer kleinen Strandhütte. Da wir doch ziemlich geschafft sind besteht der Rest des Abends aus einem kleinen Imbiss und faulenzen. Um ca. 7 geht die Sonne unter und es wird ziemlich schnell stockdunkel. Wir schaun nochmal kurz zum Mond-beschienenen Strand und fallen dann um 8 todmüde in unser Bettchen.

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